Gericht stoppt Wucher mit Oktoberfest-Tischen – doch Online-Plattformen handeln weiter
Oktoberfest-Reservierung: Gericht verbietet teure Weiterverkauf - Gericht stoppt Wucher mit Oktoberfest-Tischen – doch Online-Plattformen handeln weiter
Ein Münchner Gericht hat eine Eventagentur verurteilt, die Oktoberfest-Tischreservierungen zu überteuerten Preisen weiterverkauft hatte. Der Fall betraf das Zelt "Ochsenbraterei", dessen Betreiberfamilie Haberl seit Langem gegen solche Praktiken kämpft. Die offiziellen Regeln verbieten den gewinnorientierten Weiterverkauf von Reservierungen, doch auf Online-Plattformen wie Spiegel Online werden sie weiterhin zu deutlich höheren Preisen angeboten.
Die betreffende Agentur hatte sechs Plätze an einem Zehn-Personen-Tisch für 1.729 Euro inklusive Essensgutscheine verkauft – ein erheblicher Aufschlag gegenüber den offiziellen Mindestausgaben von etwa 400 Euro für denselben Tisch. Käufer riskierten dabei, des Zeltes verwiesen zu werden, da die Nutzungsbedingungen der Ochsenbraterei den Weiterverkauf zu Wucherpreisen ausdrücklich untersagen.
2020 wurden stornierte Oktoberfest-Reservierungen online für Beträge zwischen 1.990 und 3.299 Euro angeboten – ein krasser Gegensatz zu den deutlich niedrigeren Preisen bei direkter Buchung. Die Stadt München betreibt ein offizielles Portal, über das ungenutzte Reservierungen zum Originalpreis getauscht oder verkauft werden können, um solche Auswüchse einzudämmen.
Die Familie Haberl hat bereits mehrfach rechtliche Schritte gegen Online-Weiterverkäufer eingeleitet. Ihre Bemühungen decken sich mit denen des Oktoberfest-Chefs Christian Scharpf, der die Wirte im Kampf gegen solche Machen unterstützt. Scharpf betont, wie wichtig es sei, den Ruf des Festes vor Profitgier zu schützen.
Die Preise für Oktoberfest-Tische variieren je nach Zelt, da jedes seine eigenen Tarife festlegt. Allerdings gibt es keine zentrale, öffentlich zugängliche Dokumentation der historischen Preisentwicklung, was es erschwert, langfristige Trends beim Weiterverkauf nachzuvollziehen.
Das Urteil stärkt die Position der Ochsenbraterei gegen den gewinnorientierten Handel mit Reservierungen. Offizielle Kanäle bleiben die einzige legale Möglichkeit, Buchungen zum Originalpreis zu übertragen. Dennoch werden auf Online-Plattformen wie T Online weiterhin Tische zu überhöhten Preisen angeboten – mit dem Risiko, dass Käufer bei Kontrollen Konsequenzen drohen.
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