Abschied von der taz-Printausgabe: 47 Jahre Zeitungsgeschichte enden mit einem Thriller
Abschied von der taz-Printausgabe: 47 Jahre Zeitungsgeschichte enden mit einem Thriller
Die taz hat ihre letzte werktägliche Printausgabe veröffentlicht – ein historischer Einschnitt nach 47 Jahren. Die Ausgabe vom 17. Oktober 2025, gestaltet vom Künstler Christian Jankowski, präsentiert einen auto-fiktionalen Agenten-Thriller, der sowohl die Vergangenheit der Zeitung reflektiert als auch den Übergang zu einer digitalen Erstveröffentlichung von Montag bis Freitag erklärt.
Die letzte werktägliche Printausgabe vereint Beiträge von 13 Autor:innen, darunter Sybille Berg und T. C. Boyle, die sich mit Themen wie Abschied und Solidarität auseinandersetzen. Neben Essays zeigt die Titelseite Fotos der Menschen hinter den Kulissen – von Journalist:innen bis zum Küchenpersonal – und würdigt so den gemeinschaftlichen Einsatz der Genossenschaft. 1978 von rund 60 Aktivist:innen gegründet, hat sich die taz seither zu einer professionalisierten, in Arbeiterhand befindlichen Genossenschaft entwickelt, die heute etwa 100 bis 120 Redaktionsmitglieder und eine 400 Köpfe zählende Genossenschaft umfasst, in der Entscheidungen demokratisch getroffen werden.
Ab dem 20. Oktober erscheinen die Werktagsausgaben nur noch als E-Paper und online, während die wochentaz samstags weiterhin in gedruckter Form erhältlich bleibt. Ziel ist es, 70 Prozent der Print-Abonnent:innen auf digitale Angebote umzustellen. Die letzte werktägliche Printausgabe kann noch über den taz-Online-Shop erworben werden, während der tägliche kressexpress-Newsletter weiterhin exklusive Geschichten und Stellenangebote bietet.
Die Struktur der Genossenschaft hat sich über Jahrzehnte weiterentwickelt und verbindet begrenzte Hierarchien mit dem ursprünglichen kollektiven Geist. Zwar sind genaue historische Personalzahlen nicht veröffentlicht, doch spiegelt der Wandel allgemeine Branchentrends wider – ohne dabei das unabhängige, leserfinanzierte Modell der taz aufzugeben.
Die letzte werktägliche Printausgabe markiert das Ende einer Ära für die taz. Ab nächster Woche ersetzen digitale Plattformen die physischen Ausgaben von Montag bis Freitag, während die wochentaz samstags weiterhin in gedruckter Form erscheint. Der Schritt entspricht dem Ziel der Zeitung, ihre genossenschaftlichen Werte in einer zunehmend digital geprägten Medienlandschaft zu bewahren.
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