27 March 2026, 18:19

Tausende zahlen den Rundfunkbeitrag – obwohl sie befreit wären

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für das Pensionshaus in Dresden, Deutschland, mit Text auf weißem Hintergrund.

Tausende zahlen den Rundfunkbeitrag – obwohl sie befreit wären

Tausende Haushalte in Deutschland zahlen möglicherweise unnötig den monatlichen Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro. Viele hätten Anspruch auf eine Befreiung, wissen aber nichts von den Regelungen. Schätzungen zufolge könnten jährlich rund 9.000 Haushalte eine Rückerstattung beantragen – vor allem Studierende, die im Sommersemester 2026 ihr Studium beginnen.

Von der Gebührenbefreiung profitieren können mehrere Gruppen, die in finanzieller oder sozialer Notlage leben. Dazu zählen Rentnerinnen und Rentner, die Grundsicherung erhalten, Bezieher von Bürgergeld sowie Empfänger von Sozialhilfe. Auch wer nur bis zu 18,36 Euro über dem Existenzminimum liegt, kann sich unter der Härtefallregelung von der Rundfunkabgabe befreien lassen.

Ebenso berechtigt sind Studierende, die BAföG beziehen und nicht bei ihren Eltern wohnen, sowie Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis. Die Befreiung gilt sogar rückwirkend – so können zu Unrecht gezahlte Beiträge bis zu drei Jahre im Nachhinein erstattet werden.

Trotzdem zahlen viele Haushalte weiter, ohne zu wissen, dass sie den Beitrag einstellen könnten. Besonders neue BAföG-Empfänger im Sommersemester 2026 gehören laut Behörden zu den Hauptprofiteuren der Regelung.

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Die Befreiung vom Rundfunkbeitrag könnte berechtigte Haushalte monatlich 18,36 Euro sparen. Rund 9.000 von ihnen könnten jährlich eine Rückerstattung erhalten – vorausgesetzt, sie reichen die richtigen Unterlagen ein. Da die Regelung rückwirkend gilt, lassen sich auch bereits geleistete Überzahlungen zurückholen.

Quelle