Stichwahl in Dorfen: Hitzige Debatte um Freibad und Verkehrskonzepte entzweit Bürger
Klaas BarthStichwahl in Dorfen: Hitzige Debatte um Freibad und Verkehrskonzepte entzweit Bürger
Hitzegefüllte Stichwahl-Debatte um Dorfens Zukunft
In Dorfen kam es zu einer hitzigen Debatte vor der Stichwahl um das Bürgermeisteramt, die mehr als 300 Einwohnerinnen und Einwohner anlockte, um über die Zukunft der Stadt zu diskutieren. Die vom Erdinger/Dorfener Anzeiger organisierte Veranstaltung wurde zudem live gestreamt, um eine breitere Teilnahme zu ermöglichen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Verkehrsstaus, das Freibad und Infrastrukturprojekte.
Am umstrittensten war die Frage um das Dorfener Freibad. Heinz Grundner (CSU) setzte sich für eine Verlegung ein und berief sich dabei auf Lärmschutzvorgaben. Claudius Siebert (unterstützt von UWG, LDW, SPD und Grünen) entgegnete, dass mit kreativen Lösungen der Standort erhalten bleiben könne.
Auch beim Thema Verkehrsentlastung gab es keine Einigkeit. Beide Kandidaten lehnten die geplante Umgehungsstraße Mehlmühle als unzureichend ab. Während Grundner einen großen Ringschluss im Osten vorschlug, lehnte Siebert diesen Vorschlag kategorisch ab.
Die Debatte folgte einem klaren Ablauf mit Ja-Nein-Fragen und Publikumsbeteiligung. Beide Bewerber betonten erneut ihr Engagement für das Amt und die Bedürfnisse der Gemeinde.
Die Diskussion vor der Stichwahl offenbarten deutliche Unterschiede in den Visionen für Dorfens Entwicklung. Nun wartet die Bevölkerung gespannt auf die endgültige Abstimmung, die entscheiden wird, ob die Stadt das Freibad verlegt oder alternative Verkehrsmaßnahmen verfolgt. Das Ergebnis wird die Weichen für zentrale Projekte in den kommenden Jahren stellen.






