10 April 2026, 20:16

WWA steht vor historischem Wandel: Geschäftsführer geht, Strukturen werden neu gedacht

Tortendiagramm auf einem Plakat, das Finanzierungsbeträge für sauberes Wasser durch 2007 zeigt, mit Text, der zusätzliche Details bereitstellt.

WWA steht vor historischem Wandel: Geschäftsführer geht, Strukturen werden neu gedacht

Der Wasserwirtschaftsverband (WWA) durchläuft tiefgreifende Veränderungen, um sich neuen Herausforderungen anzupassen. Nach langjähriger Tätigkeit wird der langjährige Geschäftsführer Klaus Weindl in den Ruhestand treten, sobald die laufenden Bauprojekte in den Abschnitten 10 und 48 abgeschlossen sind. Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund einer Neuausrichtung des Verbands, der in seinem weitläufigen Zuständigkeitsbereich zunehmend komplexen Anforderungen gerecht werden muss.

Erst kürzlich stimmten 36 Kommunen dafür, den WWA weiterzuführen, doch bis zum Abschluss der Übergangsphase werden keine Verbandsbeiträge erhoben. Der WWA ist zuständig für die Unterhaltung aller Gewässer dritter Ordnung zwischen Altmühl, Großer und Kleiner Laber, Isar, Vils und Bina. Sein aktueller Haushalt beläuft sich auf 607.150 Euro für die Verwaltung und 251.100 Euro für Investitionsprojekte.

Im Rahmen der Neuordnung hat das Ingenieurbüro Dietlmeier nach vielen erfolgreichen Jahren die langjährige Zusammenarbeit mit dem WWA beendet. Künftig wird der Verband ökologische und wirtschaftliche Belange unter fachkundiger Aufsicht in Einklang bringen.

Doch nicht alle Regionen verfolgen denselben Ansatz: In Kelheim übernimmt eine lokale Landschaftspflegegruppe die Aufgaben der Gewässerunterhaltung. Im Landkreis Dingolfing-Landau bleiben lediglich drei Kommunen WWA-Mitglieder, sodass sich die Gesamtzahl auf 16 verringert. Das sogenannte "Regensburger Modell", bei dem Landschaftspflegeverbände WWA-Aufgaben übernehmen, kommt nur in ausgewählten Gebieten zur Anwendung.

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Sobald die Umstrukturierung abgeschlossen ist, müssen die verbleibenden Mitgliedskommunen sowohl Verwaltungs- als auch Baukosten tragen. Die Reformen des WWA spiegeln seine Reaktion auf wachsende Herausforderungen im Wassermanagement wider. Mit weniger Mitgliedern und einem überarbeiteten Betriebsmodell strebt der Verband an, Effizienz zu wahren und gleichzeitig ökologische sowie wirtschaftliche Ziele zu erfüllen. Mit Klaus Weindls Ausscheiden endet eine Ära, während die Organisation in eine neue Phase startet.

Quelle