Wiesbadens Kürbissuppen-Fest vereint Kunst, Tradition und herbstliche Gemeinschaft
Franka KallertWiesbadens Kürbissuppen-Fest vereint Kunst, Tradition und herbstliche Gemeinschaft
Wiesbadens Kürbissuppen-Fest fand am Samstagmorgen im Kunsthaus im Kurpark statt
Am vergangenen Samstagmorgen verwandelte das Kürbissuppen-Fest in Wiesbaden den Churpark in eine herbstliche Begegnungsstätte zwischen Kunst und Tradition. Im Mittelpunkt stand eine verspielte Kürbisskulptur, um die sich die Besucher versammelten. Die leuchtend orangefarbenen Kürbisse vor der historischen Architektur verleihen der Veranstaltung einen besonders festlichen Charme.
Im Fokus des Festes stand eine markante Kürbisskulptur, die der Künstler Michael Degen im Jahr 2004 für den Wiesbadener Kunstsommer schuf. Ursprünglich im Pumpensaal des Kurparks aufgestellt, fand sie 2012 nach Umgestaltungsarbeiten auf dem Dern'schen Gelände ein neues Zuhause. Trotz kleinerer Reparaturen an wetterbedingten Schäden blieb ihre spielerische Form aus orangefarbenem Glasfaserkunststoff unverändert.
Rund zwei Dutzend Gäste genossen das Fest, tauschten Rezepte für Kürbissuppen aus – zubereitet aus Sorten wie dem kleinen Hokkaido-Kürbis oder riesigen Zierkürbissen – und kosteten von der gespendeten Suppe. Doch dafür mussten sie zunächst die "Ode an den Kürbis" anstimmen, eine skurrile, aber liebgewonnene Tradition. Der heutige Standort der Skulptur neben dem Wochenmarkt geht auf öffentliche Wünsche zurück und gab ihr ein neues Zuhause.
Unter dem Motto "Geben und Nehmen" verband das Fest Generationen und Kulturen. Jedes Jahr entsteht durch das organische Wachstum und das künstlerische Design der Skulptur ein spielerischer "Kampf", der ihren besonderen Reiz ausmacht. Die Veranstaltung hat sich längst zu einem geliebten Highlight im Wiesbadener Kalender entwickelt – eine Mischung aus kulinarischem Austausch, Kunst und Gemeinschaftsgeist.
Das Kürbissuppen-Fest bot damit eine gelungene Verbindung aus kulinarischem Erlebnis und künstlerischer Feier. Die umgesiedelte Skulptur ist mittlerweile eine feste Installation in der Nähe des Marktes und sichert so die Fortführung der Tradition. Organisatoren und Besucher gingen mit geteilten Rezepten, Liedern und einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl nach Hause.






