18 March 2026, 18:18

Über 750.000 Tonnen Elektronikschrott: Wie Deutschland Rohstoffe aus Altgeräten rettet

Rote und weiße "Kein Recycling"-Schrift mit einem nach rechts zeigenden Pfeil auf einem weißen Hintergrund.

Über 750.000 Tonnen Elektronikschrott: Wie Deutschland Rohstoffe aus Altgeräten rettet

Deutschland recycelt jährlich Hunderttausende Tonnen Elektronikschrott

Nach dem deutschen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dürfen alte Geräte niemals im Hausmüll landen. Eine unsachgemäße Entsorgung gefährdet Gesundheit und Umwelt – doch sichere und verantwortungsvolle Alternativen sind flächendeckend verfügbar.

2024 wurden in Deutschland rund 758.000 Tonnen Elektronikschrott recycelt. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu zurückgewonnenen Rohstoffen wie Aluminium, Gold, Kobalt oder Kupfer vor, doch die Bemühungen unterstreichen den Wert dieser Ressourcen. Auch E-Zigaretten unterliegen strengen Regeln: Sie gehören nicht in den Restmüll.

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Bürger:innen haben mehrere Möglichkeiten, alte Elektronik fachgerecht zu entsorgen. Kommunale Einrichtungen wie das Recycling- und Abfallwirtschaftszentrum Bamberg nehmen die Geräte an, ebenso wie Sperrmüllabholungen. Viele Einzelhändler und Online-Shops bieten zudem Rückgabesysteme an. Wer unsicher ist, erhält beim Abfallberatungsdienst der Klimaschutz- und Umweltagentur Unterstützung.

Funktionstüchtige Geräte müssen überhaupt nicht weggeworfen werden: Durch Verkauf oder Spende lässt sich ihre Lebensdauer verlängern und Müll vermeiden. Der Global Recycling Day am 18. März 2026 wird diese Initiativen erneut in den Fokus rücken und mehr Menschen zur Teilnahme motivieren.

Elektroschrott enthält wertvolle Materialien, die durch Recycling zurückgewonnen werden können. Wer sich an die ElektroG-Vorgaben hält, trägt zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung bei. Die korrekte Entsorgung über Sammelstellen, Händler oder Spenden garantiert sowohl Sicherheit als auch Nachhaltigkeit.

Quelle