04 April 2026, 22:17

Wiesbadens Frühlingsfest startet am provisorischen Standort mit ungewisser Zukunft

Schwarz-weiß-Foto einer Bühne mit Darstellern in traditioneller deutscher Tracht während der "Wiesbadener Festspiele 1902", mit einem applaudierenden Publikum im Hintergrund.

Wiesbadens Frühlingsfest startet am provisorischen Standort mit ungewisser Zukunft

Wiesbadens Frühlingsfest hat an neuem provisorischem Standort eröffnet

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Das Wiesbadener Frühlingsfest hat seine Pforten an einem neuen vorübergehenden Ort geöffnet – auf dem Gelände des ehemaligen Real-Supermarkts. Mit Fahrgeschäften, Zuckerwatte und fröhlichem Lachen lockt die Veranstaltung die Besucher, während die Stadt noch nach einer dauerhaften Bleibe für die beliebte Tradition sucht. Die Gespräche über einen festen Standort laufen weiterhin.

Jahre lang fand das Fest auf dem Elsässer Platz statt, doch das Areal wird nun zu Grünflächen und Gemeinschaftsplätzen umgestaltet. Diese Veränderung zwingt Schausteller wie Werner Laux, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Er räumte ein, dass man das Beste aus dem aktuellen Standort mache, eine feste Location aber weiterhin Priorität habe.

Die Stadtverwaltung prüft mehrere Alternativen für eine langfristige Lösung. Zur Diskussion stehen unter anderem der Bowling Green, das Gelände beim Kurhaus, der Luisenplatz, der Rathausplatz sowie das Areal an der Ecke Bahnhofstraße. Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, favorisiert jedoch zunehmend die Salzbachaue als möglichen künftigen Standort des Festes.

Lokale Politiker betonen die kulturelle Bedeutung der Veranstaltung. Dr. Gerhard Obermayr, Vorsitzender des Stadtrats, bezeichnete das Frühlingsfest als unverzichtbaren Teil der Wiesbadener Identität. Stadträtin Bettina Giese pflichtete ihm bei und unterstrich, dass die Schausteller einen festen Platz verdienten, um ihre Attraktionen jedes Jahr aufzubauen.

Besucher können klassische Fahrgeschäfte zu Chip-basierten Preisen nutzen: Die Autoscooter kosten 3,50 Euro pro Chip oder 10 Euro für vier Chips. Das Kinderkarussell ist mit 2,50 Euro pro Chip oder 8 Euro für vier Chips preiswert, während die Hollywood Star-Achterbahn mit 4 Euro pro Chip, 10 Euro für drei Chips oder 25 Euro für zehn Chips lockt.

Die Zukunft des Festes hängt von der Findung eines geeigneten Dauerstandorts ab, wobei die Salzbachaue als vielversprechendste Option gilt. Bis dahin können Besucher die Attraktionen und Leckereien am provisorischen Standort genießen. Die Entscheidung der Stadt wird maßgeblich prägen, wie diese langjährige Tradition in den kommenden Jahren weiterlebt.

Quelle