20 June 2026, 06:13

Warnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen geplante Stellenabbau-Welle bis 2026

Streik legt Teile von Ikea in Fürth lahm - das müssen Kunden jetzt wissen

Warnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen geplante Stellenabbau-Welle bis 2026

Am kommenden Freitag wird eine neue Welle von Warnstreiks den deutschen Einzelhandel treffen – im Fokus steht dabei vor allem IKEA. Gewerkschaftsvertreter kritisieren die Pläne des Unternehmens, bis 2026 Stellen abzubauen, was an mehreren Standorten zu betriebsbedingten Kündigungen führen könnte.

Von den Arbeitsniederlegungen betroffen sein werden mehr als die Hälfte der deutschen IKEA-Filialen. In Fürth werden die Beschäftigten einen Teilstreik durchführen, der mit einer Kundgebung um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Filiale beginnt. Der Laden bleibt zwar geöffnet, doch Kunden müssen mit Einschränkungen und längeren Wartezeiten im Kundenservice, im Restaurant und an der Rückgabestelle rechnen.

Susanne Jansen, eine Gewerkschaftsvertreterin, erwartet, dass sich 200 bis 250 Personen an der Aktion beteiligen – darunter auch Mitarbeiter aus der IKEA-Filiale in Würzburg sowie einer örtlichen H&M-Niederlassung. Silke Zimmer vom ver.di-Einzelhandelsvorstand rechtfertigte die Streiks mit Verweis auf die starken Geschäftszahlen von IKEA Deutschland, die im vergangenen Jahr mit 6,1 Milliarden Euro Umsatz den zweitbesten Wert der Unternehmensgeschichte erreichten.

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Ziel der Streiks ist es, Druck auf IKEA auszuüben, um die geplanten Stellenstreichungen zu verhindern. In den betroffenen Filialen muss vor allem in den Servicebereichen mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Die guten Umsatzzahlen des Unternehmens sind dabei ein zentrales Argument der Gewerkschaft gegen die Entlassungen.

Quelle