TU München und Google.org starten Millionen-Initiative gegen Cyberangriffe in Deutschland
Katarina OrtmannTU München und Google.org starten Millionen-Initiative gegen Cyberangriffe in Deutschland
Die Technische Universität München (TU München) und Google.org haben eine neue Initiative zur Cybersicherheitsausbildung gestartet. Das Programm zielt darauf ab, die wachsende Bedrohung durch digitale Angriffe in Deutschland zu bekämpfen. Es unterstützt Unternehmen und gemeinnützige Organisationen und schult gleichzeitig Studierende in entscheidenden Sicherheitskompetenzen.
Die Partnerschaft zwischen der TU München und Google.org erhält bis zu eine Million US-Dollar an Fördermitteln. Dies ist Teil eines weltweiten Fonds in Höhe von 15 Millionen Dollar, der über 20 Universitäten unterstützt. Die TU München ist die einzige deutsche Einrichtung, die an diesem Programm beteiligt ist.
Mehr als 200 Studierende werden an der Ausbildung teilnehmen. Das Programm plant, über 250 deutsche Unternehmen und Non-Profit-Organisationen zu begleiten, von denen viele mit einer zunehmenden Zahl von Cyberangriffen konfrontiert sind. Im Jahr 2024 meldeten 81 Prozent der deutschen Unternehmen Sicherheitsvorfälle, während 10 Prozent gezielte Angriffe vermuteten.
Wieland Holfelder, der Münchner Google-Manager, erläuterte, dass die Initiative dazu beiträgt, den Mangel an Cybersicherheitsexpert:innen zu beheben. Die Schulung bietet Studierenden praktische Erfahrungen und stärkt gleichzeitig die Abwehrkräfte gefährdeter Organisationen.
Das Programm kombiniert praxisnahe Ausbildung für Studierende mit direkter Unterstützung für bedrohte Organisationen. Es reagiert damit auf dringende Bedürfnisse, da die meisten deutschen Unternehmen bereits von Cybervorfällen betroffen sind. Durch die Förderung und das Fachwissen soll eine sicherere digitale Umgebung für Wirtschaft und gemeinnützige Einrichtungen geschaffen werden.
