Vom ersten Sieg 1900 bis zur Bundesliga-Legende: Die wechselvolle Geschichte des 1. FC Nürnberg
Katarina OrtmannVom ersten Sieg 1900 bis zur Bundesliga-Legende: Die wechselvolle Geschichte des 1. FC Nürnberg
Der 1. FC Nürnberg wurde am 1. Mai 1900 gegründet und prägte schnell den deutschen Fußball. Nur kurz nach seiner Gründung feierte der Verein mit einem 1:0-Sieg gegen die Schuckert’sche Elektrizitäts-AG seinen ersten Erfolg.
Die frühen Triumphe setzten sich fort: 1907 sicherte sich der Club erstmals den bayerischen Meistertitel. Bis 1916 hatte sich der 1. FC Nürnberg bereits zum süddeutschen Meister gekrönt und etablierte sich als aufstrebende Kraft in der Region.
1920 schrieb der Verein Geschichte, als er erster deutscher Meister wurde. Im Jahr darauf verteidigte er den Titel mit einem Sieg gegen die SpVgg Fürth im Finale. 1922 folgte ein weiterer Meistertitel – diesmal mit einem deutlichen 5:0 gegen Berlin. Die Dominanz hielt an: 1924, 1925 und 1927 gewann der Club erneut die Meisterschaft. Dazu kam ein historischer 15:0-Derbysieg gegen den lokalen Rivalen Fürth.
Doch der 1. FC Nürnberg hält nicht nur wegen seiner frühen Erfolge einen besonderen Rekord: Er ist der Verein mit den meisten Auf- und Abstiegen in der Geschichte der Bundesliga – ein Zeichen für eine wechselvolle, aber beständige Präsenz im deutschen Fußball.
Von der Gründung im Jahr 1900 bis zu den zahlreichen Meisterschaftserfolgen hat der 1. FC Nürnberg bleibende Spuren im Fußball hinterlassen. Die wiederholten Aufstiege und Abstiege zeigen einen Verein, der sich über die Jahrzehnte immer wieder neu behauptet hat.
