30 April 2026, 10:20

Tödlicher Wanderunfall am Tegelberg: 62-Jähriger stürzt in den Tod während Bergretter im Dauereinsatz sind

Gruppe von Menschen, die einen Berg hinaufwandern, mit Rucksäcken und Hüten, mit bewölktem Himmel und Bäumen im Hintergrund.

Tödlicher Wanderunfall am Tegelberg: 62-Jähriger stürzt in den Tod während Bergretter im Dauereinsatz sind

Tragischer Wanderunfall: 62-Jähriger stürzt bei Tegelberg in den Tod – Bergretter im Dauereinsatz

Ein tragischer Wanderunfall hat am Wochenende das Leben eines 62-jährigen Mannes gekostet, der in der Nähe des Tegelbergs abstürzte. Gleichzeitig waren Bergretter im gesamten Allgäu mit mehreren Einsätzen beschäftigt, um Wanderer unter schwierigen Bedingungen zu helfen. Die Vorfälle zeigen die wachsenden Risiken, die mit kürzeren Tageslichtzeiten und sinkenden Temperaturen einhergehen.

Am Samstag verunglückte ein Wanderer tödlich auf der Branderschrofen-Route am Tegelberg. Der Mann rutschte ab und stürzte trotz der Bemühungen der Rettungskräfte mehr als 100 Meter in die Tiefe. Die Behörden bestätigten später seinen Tod.

An anderen Orten waren die Retter am Sonntag gleich dreimal im Einsatz: Am Nebelhorn mussten drei Wanderer, die in eine Notlage geraten waren, mit Fahrzeugen sicher ins Tal gebracht werden. Eine Frau mit Kreislaufproblemen wurde per Rettungshubschrauber aus dem Gaisalptobel unterhalb des Rubihorns ausgeflogen.

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Zudem unterstützte das Bergrettungsteam Oberstdorf am Wochenanfang eine Feuerwehreinsatzübung an der Heini-Klopfer-Skisprungschanze. Mit dem Beginn der Winterzeit am Samstag, dem 25. Oktober, geht die Sonne nun bereits gegen 17 Uhr unter – was die Sichtverhältnisse für Spätwanderer deutlich verschlechtert.

Die Rettungskräfte appellieren an Wanderer, sich auf die wechselnden Bedingungen vorzubereiten. Sie raten dazu, realistische Touren zu planen, warme Kleidung zu tragen und umzukehren, sobald Wetter oder Gelände zu anspruchsvoll werden.

Der tödliche Absturz am Tegelberg ist nur der jüngste Vorfall in einer Reihe von Bergunfällen, die mit dem Herbsteinbruch zunehmen. Die Einsätze am Nebelhorn und im Gaisalptobel zeigen, wie schnell sich die Lage gefährlich zuspitzen kann. Wanderer werden dringend aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, da kürzere Tage und kältere Temperaturen die Risiken in den Bergen weiter erhöhen.

Quelle