Tödliche Nachbarschaftsfehde: Hobbyjäger erschießt Nachbarn und begeht Suizid
Claudius StadelmannTödliche Nachbarschaftsfehde: Hobbyjäger erschießt Nachbarn und begeht Suizid
Ein 55-jähriger Hobbyjäger erschießt seinen Nachbarn in einem bayerischen Dorf
In Weiltingen, einer 1.400-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Ansbach, hat ein 55-jähriger Jäger seinen 33-jährigen Nachbarn durch elf Pistolenkugeln tödlich verletzt. Das Opfer starb noch am Tatort.
Zwischen den beiden Männern hatte es seit mindestens 2019 eine anhaltende Fehde gegeben. Die örtlichen Behörden waren in dieser Zeit zu über 30 Einsätzen wegen ihrer Streitigkeiten gerufen worden. Augenzeugen berichteten später, der Schütze habe bei einer früheren Auseinandersetzung sogar einmal mit einem Bogen auf eine Person geschossen.
Der Täter, der seit mehr als 20 Jahren im Besitz eines Jagdscheins war, hatte die Tatwaffe legal besessen. Nach den Schüssen aus seinem Auto flüchtete er vom Tatort. Die Polizei fand seine Leiche später – er hatte Suizid begangen.
Nach dem Vorfall meldeten sich mehrere Dorfbewohner und gaben an, sich in der Vergangenheit ebenfalls von dem Mann bedroht gefühlt zu haben.
Die Ermittlungen der regionalen Polizei laufen noch. Bestätigt sind der Jagdschein des Schützen sowie der legale Waffenbesitz. Die Behörden befragen weiterhin Anwohner, die frühere Bedrohungen miterlebt oder selbst erfahren haben.






