Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Klaas BarthTheatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Die Sanierung des städtischen Theaters erleidet weitere Rückschläge: Die Kosten steigen, und die Wiedereröffnung verzögert sich. Gleichzeitig wurde eine neue leitende Beraterin in der Abteilung für Stadtentwicklung ernannt. Die Veränderungen sind Teil der anhaltenden politischen und verwaltungstechnischen Umbrüche in der Stadt.
2023 übernahm Andreas Lukas, Mitglied der Grünen, die Leitung der Stadtentwicklungsbehörde. Seine Wahl folgte einer Vereinbarung zwischen CDU, SPD und Grünen, die ihm parteiübergreifende Unterstützung sicherte.
Kürzlich hatte die Stadt eine Stelle für eine leitende Beraterin in der Verwaltung ausgeschrieben. Acht Bewerberinnen und Bewerber bewarben sich, die Wahl fiel auf Kim Theisen. Sie verfügt über einen Bachelorabschluss in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin im Bereich Bodenschutzrecht. Zudem bringt sie Erfahrung aus den wichtigsten Finanz- und Prüfungsausschüssen des Stadtrats mit. Als Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Stadtrat pflegt sie bereits eine berufliche Beziehung zu der Behördenleiterin, die sie nun ernannt hat.
Die Sanierung des Theaters sieht sich immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber. Die jüngste Kostenerhöhung beläuft sich auf 5,5 Millionen Euro, sodass sich die Gesamtkosten nun auf 45,6 Millionen Euro summieren. Der Eröffnungstermin wurde von Januar 2026 auf Januar 2027 verschoben. Beamte warnen, dass weitere unvorhergesehene Probleme auftreten könnten.
Das Theaterprojekt steht damit vor einer längeren Laufzeit und höheren Ausgaben. Mit der Ernennung von Kim Theisen gewinnt das Stadtentwicklungsteam neue Fachkompetenz. Die Verwaltung beobachtet die Fortschritte beim Theater weiterhin genau.
