Stefan Horngacher tritt als Bundestrainer der Skispringer zurück – Ära endet 2026
Katarina OrtmannStefan Horngacher tritt als Bundestrainer der Skispringer zurück – Ära endet 2026
Stefan Horngacher verlässt nach der Saison 2025/26 seinen Posten als Bundestrainer der deutschen Skispringer. Der Österreicher gab seinen Rücktritt nach fünf Jahren an der Spitze des Teams des Deutschen Skiverbands (DSV) bekannt. Damit endet eine erfolgreiche Ära für den deutschen Skisprungsport.
Horngacher hatte 2019 die Leitung des DSV-Teams von Werner Schuster übernommen. Zuvor hatte er die polnische Mannschaft trainiert und selbst eine glanzvolle Karriere als aktiver Springer absolviert, in der er Weltmeistertitel gewann. Unter seiner Führung holte Deutschland bei der WM 2021 Team-Gold, während Karl Geiger 2020 den Titel bei der Skiflug-Weltmeisterschaft errang.
Seine Entscheidung, zurückzutreten, kam für manche überraschend. Philipp Raimund gab zu, von der Nachricht "schockiert" gewesen zu sein. Horngacher selbst nannte die hohen Belastungen des Jobs als entscheidenden Grund für seinen Schritt. Sein Top-Athlet Karl Geiger zeigte Verständnis für die Entscheidung.
Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel wird den Prozess leiten. Erste Spekulationen ranken sich um Thomas Thurnbichler und Ronny Hornschuh als mögliche Kandidaten. Offiziell wird Horngacher sein Amt im März nach Saisonende verlassen.
Mit Horngachers Abgang entsteht eine Lücke an der Spitze des deutschen Skisprungs. Der DSV steht nun vor der Aufgabe, einen neuen Trainer zu finden, der die jüngsten Erfolge der Mannschaft fortsetzen kann. Seine letzte Saison endet im März – und damit eine Amtszeit, die von großen Erfolgen geprägt war.






