Russlanddeutsche Kultur erlebt digitalen Aufschwung in NRW durch neue Veranstaltungsreihe
Klaas BarthRusslanddeutsche Kultur erlebt digitalen Aufschwung in NRW durch neue Veranstaltungsreihe
Neue Online-Veranstaltungsreihe bringt russlanddeutsche Kultur nach Nordrhein-Westfalen
Eine neue digitale Veranstaltungsreihe macht russlanddeutsche Kultur einem breiteren Publikum in Nordrhein-Westfalen zugänglich. Organisiert vom Landesverband der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, erkundet das Programm Literatur, Geschichte und aktuelle Themen durch Lesungen, Vorträge und Diskussionen.
Die Coronavirus-Pandemie unterbrach das öffentliche Kulturleben, doch die Veranstalter reagierten flexibel und verlagerten das Angebot ins Internet. Den Auftakt der Reihe bildete am 13. Oktober die Doktorandin Tatjana Schmalz mit einem Vortrag über die zeitgenössische russlanddeutsche Literatur. Sie stellte Werke von Autoren wie Artur Rosenstern, Eleonora Hummel und Gerhard Sawatzky vor sowie Guzel Yachinas Bestseller Wolgakinder (Kinder der Wolga).
Die Russlanddeutschen Kulturtage werden in Kooperation mit mehreren Partnern durchgeführt und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Resonanz und Teilnahme sind groß – ein Zeichen für das wachsende Interesse am kulturellen Erbe der Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren haben russlanddeutsche Künstler und Kulturschaffende zunehmend an Sichtbarkeit gewonnen und wirken in verschiedenen kreativen Bereichen einflussreicher.
Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die Fortsetzung der Reihe im Jahr 2021 mit einem neuen Programm. Ziel der Veranstaltungen ist es, das öffentliche Verständnis für die russlanddeutsche Kultur zu vertiefen und den Austausch zwischen den Gemeinschaften zu fördern.
Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen hat die Initiative ihr Publikum erfolgreich erreicht. Mit einer Mischung aus Lesungen, Gesprächsrunden und Fachvorträgen konnte sie die Anerkennung russlanddeutscher Beiträge zur Gesellschaft stärken. Die Veranstalter wollen diesen Schwung nutzen und die Kulturtage auch in Zukunft fortsetzen.






