Riegelein schließt Schokoladenfabrik in Cadolzburg bis 2026 endgültig
Der Schokoladenhersteller Riegelein, 1953 gegründet, wird seinen Produktionsstandort in Cadolzburg bis Ende April 2026 schließen. Die Entscheidung folgt auf Jahre rückläufiger Umsätze sowie steigender Kosten für Rohstoffe und Energie.
Das Mutterunternehmen Gubor kündigte die Schließung nach anhaltenden Marktproblemen an. Höhere Ausgaben und internationale Konkurrenz haben die Auftragslage geschmälert, was eine Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten erzwingt. Die Produktion wird an andere Standorte verlegt, darunter Polen, während einige übergreifende Funktionen in Cadolzburg bleiben.
Die Schließung erfolgt nach der Ostergeschäftszeit 2026. Neben dem Werk in Cadolzburg wird auch das Lager des Unternehmens in Forchheim geschlossen. Wie viele Arbeitsplätze von den Veränderungen betroffen sein werden, teilte Riegelein bisher nicht mit.
Mit dem Rückzug aus Cadolzburg endet eine jahrzehntelange Tradition der Schokoladenherstellung am Standort. Die Verlagerung der Produktion ins Ausland spiegelt den wachsenden Druck auf die gesamte Branche wider. Einige Abteilungen werden zwar weiterarbeiten, doch für das Lager in Forchheim gibt es nach aktuellen Plänen keine Zukunft.






