Großrazzia in Regensburg: 16 Bars und Clubs wegen Sozialbetrugs durchsucht
Katarina OrtmannGroßrazzia in Regensburg: 16 Bars und Clubs wegen Sozialbetrugs durchsucht
Großrazzia in Regensburg: Gaststätten und Clubs im Visier der Ermittler
In der Region Regensburg läuft derzeit eine großangelegte Razzia gegen Bars, Nachtclubs und Restaurants. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Meldepflichten in der Sozialversicherung. Die unter dem Codenamen Nachtausgang geführte Aktion umfasst Durchsuchungen in 16 Objekten.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Regensburg leitet die seit Monaten laufenden Ermittlungen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg beschaffte sie richterliche Durchsuchungsbeschlüsse. Rund 80 Beamte führen nun Razzien in 16 Wohn- und Geschäftsräumen durch.
Fünfzehn der durchsuchten Objekte liegen in der Oberpfalz. Die Ermittler beschlagnahmen im Rahmen der Beweissicherung Computer, Smartphones und Unterlagen. Im Fokus steht der Verdacht, dass Mitarbeiter in den betroffenen Betrieben entweder gar nicht oder erst verspätet bei der Sozialversicherung angemeldet wurden.
Gegen mehrere Beschuldigte wurden bereits Strafverfahren eingeleitet. Die FKS wird das sichergestellte Material nun auswerten, um die Vorwürfe zu untermauern. Die Behörden gaben bekannt, dass während der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details bekannt gegeben werden können.
Die Operation dauert noch an, die Auswertung der Beweise läuft. Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen, könnten die Verantwortlichen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Weitere Informationen hängen von den Ergebnissen der FKS-Analyse ab.






