Plötzlicher Tod von Umweltpolitiker Carsten Träge erschüttert die SPD
Franka KallertPlötzlicher Tod von Umweltpolitiker Carsten Träge erschüttert die SPD
Carsten Träge, ein führender Umweltpolitiker und Parlamentarischer Staatssekretär, ist überraschend im Alter von 52 Jahren verstorben. Das SPD-Mitglied brach während eines Skiurlaubs in Österreich zusammen und erlag am 21. März 2026 seinen Verletzungen. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der deutschen Politik und der bayerischen SPD.
Träge begann seine politische Laufbahn in der Kommunalpolitik und saß von 2002 bis 2013 im Stadtrat von Fürth. 2013 zog er in den Deutschen Bundestag ein und stieg innerhalb der SPD schnell auf: Ab 2014 leitete er den SPD-Bezirk Mittelfranken und wurde 2023 schließlich Co-Vorsitzender der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag.
Als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion von 2018 bis 2025 prägte er maßgeblich die Position der Partei in Klimafragen und Nachhaltigkeitsthemen. Im Mai 2025 erreichte sein Einfluss einen Höhepunkt, als er zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium ernannt wurde.
Träge lebte im Fürther Stadtteil Oberfürberg und hinterlässt eine Ehefrau und zwei Töchter. Ein öffentlicher Trauergottesdienst findet am 10. April 2026 um 15:00 Uhr in der St.-Michael-Kirche in Fürth statt. Die Beisetzung der Asche erfolgt im engsten Familienkreis.
Sein Tod bedeutet einen schweren Verlust für die deutsche Umweltpolitik. Über zwei Jahrzehnte prägte Träge mit seiner Arbeit die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik. Die SPD und die politische Gemeinschaft werden bei der kommenden Trauerfeier seines Wirkens gedenken.






