PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – Millionen Tiere leiden jährlich
Franka KallertPETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – Millionen Tiere leiden jährlich
Die Tierschutzorganisation PETA fordert ein Ende von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland. Die Organisation verweist auf das Leid, das jedes Jahr Millionen von Tieren – darunter Fische, Wildtiere und Hauskatzen – widerfährt.
Laut PETA sind diese Aktivitäten weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar. Die Organisation ruft dazu auf, derartige Praktiken vollständig zu meiden.
Allein in Deutschland töten Hobbyjäger jährlich über fünf Millionen Wildtiere und etwa 200.000 Katzen. PETA argumentiert, dass dadurch natürliche Sozialstrukturen zerstört werden und bei den überlebenden Tieren sogar höhere Fortpflanzungsraten ausgelöst werden. Der Sprecher der Organisation, Peter Höffken, betont, dass die Jagd weder eine ökologische noch eine moralische Rechtfertigung habe.
Gleichzeitig verletzen Angler jedes Jahr Millionen von Fischen, von denen viele an Hakenwunden oder langsamem Ersticken leiden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische schmerzempfindlich sind, komplexe Verhaltensweisen zeigen und über ein Bewusstsein verfügen. So erkennen sie sich etwa im Spiegel und gehen soziale Bindungen ein.
Trotz der Forderungen von PETA hat bis März 2026 kein deutsches Bundesland rechtliche Einschränkungen für Freizeitjagd oder -angeln eingeführt. Die Organisation besteht darauf, dass alle, denen Tierschutz am Herzen liegt, diese Aktivitäten vollständig boykottieren sollten.
PETAs Kampagne zielt auf die ethischen und ökologischen Folgen von Jagd und Angeln ab. Die Organisation verweist auf Belege für Tierleid und ökologische Störungen durch diese Praktiken. Bisher gibt es in Deutschland jedoch keine verbindlichen Gesetze, die sie einschränken oder verbieten.






