Parkplatzmangel gefährdet Umzug der Jesus-Haus-Gemeinde ins Füssener AOK-Gebäude
Claudius StadelmannParkplatzmangel gefährdet Umzug der Jesus-Haus-Gemeinde ins Füssener AOK-Gebäude
Die Jesus-Haus-Gemeinde, eine pfingstlerische Kirche, könnte bald in das AOK-Gebäude in Füssen umziehen. Bedenken gibt es vor allem wegen der Parkplatzsituation, da das Gelände nicht über ausreichend Stellplätze für größere Versammlungen verfügt. Der geplante Umzug stieß bereits bei einer jüngsten Abstimmung auf Widerstand.
Der Bauausschuss gab zwar grünes Licht für die geplante Nutzungsänderung, doch vier Mitglieder stimmten gegen den Vorschlag. Ihre Hauptsorge gilt möglichen Parkplatzchaos, falls 300 oder mehr Gottesdienstbesucher an Sonntagen zusammenkommen.
Aktuell bietet das AOK-Gebäude nicht genug Parkmöglichkeiten für eine solche Besucherzahl. Kritiker warnen, dass ausweichender Verkehr die umliegenden Straßen belasten und zu Staus führen könnte. Bisher liegen keine konkreten Pläne für alternative Parklösungen vor.
Die Entscheidung fiel, obwohl es keine offiziellen Aufzeichnungen zu Parkproblemen im Zusammenhang mit dem Füssener AOK-Gebäude gibt. Unabhängig davon soll im Juli 2025 eine Kooperation der AOK mit einem Umweltbildungszentrum in Leidenhausen starten – dies steht jedoch in keinem Zusammenhang mit den Plänen der Kirche.
Ob der Umzug der Gemeinde in das AOK-Gebäude tatsächlich erfolgt, hängt nun davon ab, wie die Parkplatzfrage gelöst wird. Sollte die Verlegung stattfinden, könnten bis zu 300 Besucher die bestehenden Kapazitäten an ihre Grenzen bringen. Die Diskussion zeigt, wie dringend weitere Gespräche über das Verkehrsmanagement in der Region erforderlich sind.






