Onkel Mischa aus Belarus: Brotverkäufer mit strikten Regeln gegen Hundehalter
Klaas BarthOnkel Mischa aus Belarus: Brotverkäufer mit strikten Regeln gegen Hundehalter
Ein traditioneller Brotverkäufer in Belarus ist nicht nur für seine Rezepte bekannt geworden. Onkel Mischa, eine lokale Persönlichkeit in Lahojsk, weigert sich, Kunden zu bedienen, die in der Nähe seines Standes Hunde spazieren führen. Seine strenge Regel hat Aufmerksamkeit erregt, nachdem es mehrfach zu Vorfällen kam – darunter einer mit einem Corgi im Dezember 2022.
Onkel Mischa verkauft sein Brot aus einem Auto, das meist in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters geparkt ist. Er hält sich an Rezepte, die seit über 200 Jahren überliefert werden, und erhält dafür Lob von Kunden und Bloggern gleichermaßen. Der bekannte Rezensent Kakabay bewertete sein Brot mit 8–9 von 10 Punkten.
Seine Familie spielt eine zentrale Rolle im Geschäft: Seine Frau backt die Laibe, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Das Brot wird in Lahojsk sowie auf dem Valerjanawa-Markt in Minsk verkauft.
Trotz der Beliebtheit seiner Produkte übt Onkel Mischa offen Kritik an Hundebesitzern. Er bezeichnet das Gassigehen in der Nähe der heiligen Quelle als "Verkommenheit" und warnt Kunden im Voraus. Im Oktober 2022 wies er eine Familie mit einem kleinen Hund ab. Einen Monat später erging es einem Mann mit einem Corgi genauso.
Die Haltung des Bäckers hat ihn zum Gesprächsthema in der Region gemacht. Sein Brot bleibt gefragt, doch seine strikte Regelung führt dazu, dass manche Kunden unverrichteter Dinge wieder gehen. Bisher zeigt Onkel Mischa keine Anzeichen, seine Prinzipien zu ändern.






