Bayerische Wirtshausbetreiber gegen Verlängerung des Oktoberfests - Oktoberfest-Verlängerung scheitert an Logistik und Traditionen
Pläne, das diesjährige Oktoberfest zu verlängern, stoßen auf starken Widerstand bei den Veranstaltern und Behörden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hatte vorgeschlagen, nach der vorübergehenden Schließung des Festes wegen einer Bombendrohung einen zusätzlichen Tag anzuhängen. Doch zentrale Akteure lehnen den Vorschlag als kurzfristig nicht umsetzbar ab.
Peter Inselkammer, Sprecher der Oktoberfest-Brauereien, wies die Verlängerung kategorisch zurück. Er verwies auf bestehende Arbeitsverträge und Zweifel, ob die Besucher eine so kurzfristige Änderung akzeptieren würden. Traditionell zieht das Fest in 16 bis 18 Tagen etwa 6 bis 7 Millionen Menschen an – im Schnitt rund 400.000 bis 450.000 pro Tag.
Auch Christian Scharpf, der Leiter des Oktoberfests, und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann äußerten Skepsis. Beide waren sich einig, dass eine Verlängerung nun logistische Probleme und unnötige Komplikationen mit sich bringen würde.
Der Vorschlag, das Oktoberfest zu verlängern, wurde für dieses Jahr verworfen. Veranstalter und Behörden schlossen Änderungen aus und verwiesen auf feststehende Verträge sowie die unklare Reaktion der Öffentlichkeit. Das Fest wird wie ursprünglich geplant stattfinden.






