31 March 2026, 04:17

Oberasbach erhöht Grundsteuer B drastisch auf 690 Punkte – was das für Eigentümer bedeutet

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern, Stromleitungen und Gebäuden, wobei die Citystate Sparkasse in Cebu City im Fokus steht, unter einem bewölkten Himmel.

Oberasbach erhöht Grundsteuer B drastisch auf 690 Punkte – was das für Eigentümer bedeutet

Der Stadtrat von Oberasbach hat eine deutliche Erhöhung des Grundsteuer-B-Hebesatzes auf 690 Punkte beschlossen. Die Entscheidung fiel nach monatelangen Haushaltsdebatten in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Sitzungssaal, an denen sowohl erfahrene als auch neu gewählte Vertreter teilnahmen. Mit dem Schritt soll die finanzielle Lage der Stadt angesichts wachsender Haushaltsbelastungen stabilisiert werden.

Die Beratungen des Rates begannen bereits im Dezember 2025, wobei sich die intensiven Verhandlungen bis in den Januar und Februar hinzogen. Beamte warnten, dass weitere Verzögerungen die Einhaltung von Fristen für zentrale Projekte gefährden würden – darunter den Ausbau der Pestalozzi-Schule. Bereits Mitte März hatten Sparmaßnahmen dazu geführt, dass geplante Sanierungsarbeiten in der Jahnhalle-Turnhalle gestrichen werden mussten.

Der Grundsteuer-B-Satz ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen: 2020 lag er bei 550 Punkten, 2021 bei 560, 2022 bei 580, 2023 bei 610 und 2024 bei 650 Punkten. Die jüngste Anhebung auf 690 Punkte betrifft sämtliche bebauten und bebaubaren Grundstücke, während landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen weiterhin ausgenommen bleiben. Für Eigentümer bedeutet dies deutlich höhere Steuerlasten.

Die finanziellen Probleme der Stadt verschärften sich, nachdem es der Verwaltung nicht gelungen war, den Haushaltsplan auszugleichen. Um das Defizit zu decken, griff man auf Rücklagen zurück und nahm zusätzliche Investitionskredite auf. Oberasbach verpasste zudem staatliche Hilfspakete aus München, da die notwendigen Kriterien für eine Förderung nicht erfüllt wurden. Der Rat begründete die Steuererhöhung als notwendigen Schritt im Rahmen des Konsolidierungsplans 2026, um die finanzielle Stabilität wiederherzustellen.

Der verabschiedete Haushalt sieht neben einer höheren Steuerbelastung für die Bürger auch Kürzungen bei geplanten Infrastrukturprojekten vor. Ohne externe Unterstützung ist die Stadt nun auf die Mehreinnahmen durch die Grundsteuer B angewiesen, um weitere Haushaltslücken zu vermeiden. Die Beschlüsse des Rates werden die Finanzen Oberasbachs in den kommenden Jahren prägen.

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