Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister
Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister
Nach 31 Jahren unter derselben Führung hat Neustadt bei Coburg einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Dominik W. Heike von der CSU setzte sich im März 2026 in der Stichwahl durch und beendete damit die lange Amtszeit von Frank Rebhan. Rebhan, Deutschlands dienstältester Oberbürgermeister einer größeren Kreisstadt, regierte seit 1995.
Die Wahl war ein enges Rennen zwischen den beiden Hauptkandidaten. In der ersten Runde erhielten sowohl Rebhan (SPD) als auch Heike jeweils rund 33 bis 34 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei diesem Urnengang bei 59,5 Prozent – ein Zeichen für mäßiges Bürgerengagement.
Die Stichwahl am 15. März brachte schließlich die Entscheidung: Heike sicherte sich 59,9 Prozent der Stimmen, während Rebhan auf 40,1 Prozent kam. Die Beteiligung sank im zweiten Wahlgang leicht auf 56,3 Prozent.
Rebhans Niederlage markiert das Ende einer Ära. Der SPD-Politiker hatte die Stadt seit 1995 geführt und galt damit als Bayerns dienstältester Oberbürgermeister. Mit dem Sieg der CSU verschiebt sich die politische Machtbalance nach Jahrzehnten der SPD-Vorherrschaft in Neustadt.
Heike wird nun das Amt übernehmen und löst Rebhan nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze ab. Das Ergebnis spiegelt einen Wechsel in der lokalen Führung wider, bei dem die CSU die Kontrolle über das Rathaus übernimmt. Der Übergang folgt einer mit Spannung verfolgten Wahl, die von einer stabilen Wählerbeteiligung begleitet wurde.






