Marika Löchte übernimmt Führung des Festivals nach Rekordjahr und Herausforderungen
Franka KallertMarika Löchte übernimmt Führung des Festivals nach Rekordjahr und Herausforderungen
Der Festivalsverband hat Marika Löchte zur neuen Vorsitzenden ernannt und löst damit Sabine Mroch ab, die das Festival elf Jahre lang geführt hat. Die langjährige Besucherin und Theaterbegeisterte übernimmt nun die Leitung mit einer klaren Vision für die Zukunft der Veranstaltung. Ihre Berufung folgt auf ein Rekordjahr bei den Besucherzahlen, steht aber auch vor dem Hintergrund wachsender finanzieller Herausforderungen für den Festivalbetrieb.
Sabine Mroch trat in diesem Jahr nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze des Festivals in den Ruhestand. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära, doch der Vorstand entschied sich zügig für Marika Löchte, eine gebürtige Krefelderin mit engen Verbindungen zur Veranstaltung. Die Mitglieder vertrauten ihr von Anfang an – nicht zuletzt wegen ihrer dreißigjährigen Teilnahme und praktischen Erfahrung.
Löchte sammelte erste Erfahrungen hinter den Kulissen als Regieassistentin bei zwei Produktionen der Spielzeit 2025. Diese Arbeit öffnete ihr die Augen für den kollektiven Einsatz, der hinter dem Theater steht, und prägte ihren Führungsstil. Nun strebt sie danach, dem Festival ein solideres Fundament zu geben, um kommende Herausforderungen zu meistern.
In den letzten Jahren hat die Veranstaltung ihr Programm erweitert und bietet seitdem Kindertheater, Poetry Slams und multimediale Aufführungen an, um jüngere Zielgruppen anzusprechen. Trotz wachsender Beliebtheit wird die finanzielle Planung immer entscheidender. Löchte hat einen reibungslosen Übergang versprochen und will das Festival in eine gesicherte Zukunft führen.
Unter Löchtes Leitung beginnt für das Festival ein neues Kapitel, in dem künstlerische Vielfalt bewahrt und gleichzeitig die finanziellen Erfordernisse angegangen werden sollen. Ihre langjährige Verbundenheit mit der Veranstaltung und ihre jüngste Produktionsarbeit qualifizieren sie ideal für die Aufgabe. Die Organisatoren erwarten, dass ihre Führung in den kommenden Jahren Stabilität und neue Impulse bringen wird.






