Lisa Müller kämpft um Anerkennung im Dressursport trotz Top-Platzierungen
Claudius StadelmannLisa Müller kämpft um Anerkennung im Dressursport trotz Top-Platzierungen
Lisa Müller, die Ehefrau des ehemaligen Bayern-München-Stars Thomas Müller, kritisiert die Medienberichterstattung über ihre Dressurkarriere. Ihre Frustration kommt nach dem siebten Platz beim German Masters in Stuttgart. Dennoch zeigen ihre jüngsten Leistungen eine stetige Entwicklung in der Disziplin.
Seit 2023 verzeichnet Lisa Müllers Dressurkarriere einen deutlichen Aufwärtstrend. In jenem Jahr belegte sie mit ihrem Pferd Falko Platz sieben bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart. 2024 steigerte sie sich auf Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in München und sicherte sich einen Platz im deutschen Olympiateam für Paris, wo die Mannschaft Fünfte wurde.
2025 setzte sie ihren Aufstieg fort: Bei den Europameisterschaften in Budapest holte sie Silber, und beim renommierten CDI5* in Aachen wurde sie Zweite. Stand März 2026 führt sie die deutsche Dressurrangliste an. Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen Siege in Ingolstadt sowie bei den Bayerischen Meisterschaften – jeweils 2024 und 2025.
Ihr Mann, Thomas Müller, spielt mittlerweile für die Vancouver Whitecaps in Kanada. Das Team erreichte in dieser Saison das Finale der Western Conference. Das Paar, das am 23. November 2009 heiratete, feierte kürzlich seinen 16. Hochzeitstag.
Trotz ihrer Erfolge fühlt sich Müller von den Mainstream-Medien falsch dargestellt. Sie wirft Journalisten vor, zu wenig Verständnis für die Anforderungen des Dressursports zu haben.
Ihr siebter Platz beim German Masters spiegelt die harte Konkurrenz im Spitzendressursport wider. Doch ihre kontinuierlichen Fortschritte – von nationalen Medaillen bis zu olympischen und europäischen Erfolgen – unterstreichen ihren wachsenden Einfluss in dieser Sportart. Gleichzeitig setzt sie sich weiter für eine gerechtere mediale Würdigung ihrer Leistungen ein.






