Leonhard Pfunds erster Weltcup-Marathon: Zwischen Erschöpfung und Hoffnung für den deutschen Biathlon
Franka KallertLeonhard Pfunds erster Weltcup-Marathon: Zwischen Erschöpfung und Hoffnung für den deutschen Biathlon
Deutscher Biathlet Leonhard Pfund beendet erste vollständige Weltcup-Saison
Nach einem anspruchsvollen Jahr gönnt sich der deutsche Biathlet Leonhard Pfund nun eine Erholungspause, bevor er sich der nächsten Herausforderung widmet. Trotz harter Konkurrenz und eines kraftzehrenden Terminkalenders bleibt Pfund entschlossen, den deutschen Biathlonsport wieder an die Spitze zu führen.
Die Saison 2022/23 war für Pfund die erste vollständige Weltcup-Kampagne seiner Karriere. Er gab offen zu, dass ihn das unerbittliche Tempo mit fast wöchentlichen Rennen und ständigen Reisen an seine Grenzen brachte. Dennoch gelang ihm sein erster Sieg im IBU-Cup sowie der Gewinn einer Silbermedaille bei den Europameisterschaften.
Norwegen dominiert den Biathlon seit einem Jahrzehnt – mit über 40 Olympiasiegen und WM-Goldmedaillen unter Trainer Siegfried Mazet. Athleten wie Johannes Thingnes Bø stellten Rekorde auf, während die deutschen Ergebnisse nachließen. Pfund räumt ein, dass der deutsche Biathlon schon stärkere Phasen erlebt hat, betont aber, dass die Zukunft vielversprechend aussieht.
Er verweist auf eine neue Generation motivierter Nachwuchssportler im Nationalkader. Obwohl er sich des Drucks bewusst ist, der auf ihm lastet, glaubt er, dass sich die Leistungen in den kommenden Jahren verbessern werden. Sein Ziel ist klar: Kritiker widerlegen und Deutschland zurück in die Weltspitze des Biathlons führen.
Mit einer ersten Weltcup-Saison im Rücken gönnt sich Pfund nun eine Pause, bevor das Training wieder beginnt. Sein Fokus liegt darauf, Schwung für die Zukunft aufzubauen. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sein Selbstvertrauen – und das deutsche Nachwuchstalent – aus Ehrgeiz auch Erfolge machen kann.






