Landkreis Fürth schafft neue Wohnungen für Geflüchtete nach Hotel-Auszug
Klaas BarthLandkreis Fürth schafft neue Wohnungen für Geflüchtete nach Hotel-Auszug
Landkreis Fürth bereitet neue Unterkünfte für Geflüchtete vor – Auszug aus dem Hotel Knorz in Zirndorf steht bevor
Der Landkreis Fürth schafft neue Wohnmöglichkeiten für Geflüchtete, da der aktuelle Mietvertrag im Hotel Knorz in Zirndorf Ende März ausläuft. Damit reagiert die Verwaltung auf die Notwendigkeit, langfristig geeignetere Unterkünfte bereitzustellen – und gleichzeitig die Nutzung von Turnhallen zu vermeiden. Bereits jetzt wurden Wohnungen angemietet und zusätzliche Räumlichkeiten umgebaut, um den Bedarf zu decken.
Der Mietvertrag für das Hotel Knorz in Zirndorf endet am 15. März 2024, sodass die dort untergebrachten Menschen umziehen müssen. Als Übergangslösung hat der Landkreis zwei Wohnungen im Ritterhaus in Wilhermsdorf angemietet: eine Ein-Zimmer- und eine Zwei-Zimmer-Wohnung, in denen insgesamt sechs Personen Platz finden. Die Belegung ist für Mitte März vorgesehen.
Zudem laufen derzeit Umbaumaßnahmen im Ritterhaus: Der historische Rittersaal wird zu einer weiteren Wohnung umgebaut, die bis zu acht Menschen aufnehmen kann. Nach Abschluss der Arbeiten wird das gesamte Ritterhaus-Komplex maximal 14 Personen beherbergen können.
Um die Neuankömmlinge zu unterstützen, werden die Hilfsangebote ausgeweitet. Zwei hauptamtliche Integrationsbegleiter in der Kreisverwaltung arbeiten eng mit Ehrenamtlichen zusammen. Das Team der Unterkunftsverwaltung dient als direkte Anlaufstelle – sowohl für die Bewohner als auch für die Nachbarschaft. Zudem wird die Caritas im Auftrag des Landkreises Anfang 2024 eine professionelle Flüchtlings- und Integrationsberatung einrichten.
Alle betroffenen Geflüchteten verfügen bereits über einen Aufenthaltstitel, ausgestellt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Mit den neuen Wohnlösungen soll eine stabile Unterbringung gewährleistet und die Abhängigkeit von provisorischen Notunterkünften verringert werden. Durch die etablierten Unterstützungsstrukturen bereitet sich der Landkreis auf einen reibungslosen Übergang vor, wenn die Bewohner in den kommenden Wochen in das Ritterhaus und andere Einrichtungen umziehen.






