07 April 2026, 16:18

Kaufkraft 2025: 29.500 Euro pro Person – doch die Schere geht weiter auf

Schwarze und weiße Zeichnung einer Stadt mit einem zentralen Schloss, umgeben von Häusern, Bäumen, Hügeln und einem Himmel, mit dem Wort "Bayerisch" unten.

Das sind die elf wohlhabendsten Städte in Deutschland - Kaufkraft 2025: 29.500 Euro pro Person – doch die Schere geht weiter auf

Kaufkraft in Deutschland soll 2025 steigen – doch regionale Unterschiede bleiben groß

Die Kaufkraft der Deutschen wird voraussichtlich 2025 wachsen und im Bundesdurchschnitt etwa 29.500 Euro pro Person erreichen. Diese Summe gibt an, wie viel Geld den Bürgerinnen und Bürgern nach Abzug der Fixkosten für Ausgaben wie Konsumgüter, Wohnen, Freizeit und Sparen zur Verfügung steht. Doch die Unterschiede zwischen den Regionen bleiben eklatant.

Die Kaufkraft wird von der GfK berechnet, indem alle Einkommensquellen addiert und die grundlegenden Lebenshaltungskosten abgezogen werden. Sie bietet damit ein aussagekräftigeres Bild über die Konsumkraft der Bevölkerung als das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das lediglich die gesamte Wirtschaftsleistung misst.

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Auf Länderebene liegen nur vier Bundesländer über dem Bundesschnitt. Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen verzeichnen einen Kaufkraftindex von über 100. Besonders herausragend ist München mit durchschnittlich 37.500 Euro pro Einwohner. Auch die umliegenden Landkreise Starnberg und Miesbach schneiden mit Werten zwischen 36.000 und 38.000 Euro sehr gut ab.

Dagegen hinken einige ost- und norddeutsche Bundesländer hinterher. Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen liegen mit einem Kaufkraftindex unter 90 deutlich unter dem Durchschnitt. Diese Kluft verdeutlicht die anhaltenden wirtschaftlichen Disparitäten innerhalb Deutschlands.

Der Anstieg der durchschnittlichen Kaufkraft auf 29.500 Euro deutet zwar auf eine wachsende finanzielle Spielraum für viele Haushalte hin. Doch der Kontrast zwischen wirtschaftsstarken Regionen wie Bayern und strukturschwachen Gebieten wie Sachsen-Anhalt zeigt: Der Wohlstand ist ungleich verteilt. Die Daten belegen sowohl Fortschritte als auch anhaltende Unterschiede bei der Konsumkraft der Bevölkerung.

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