Gummersbach plant Umwandlung von Landesimmobilien in dringend benötigten Wohnraum
Klaas BarthGummersbach plant Umwandlung von Landesimmobilien in dringend benötigten Wohnraum
Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein und sein technischer Beigeordneter Jürgen Hefner haben Pläne vorgestellt, um bisher wenig genutzte Landesimmobilien in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln. Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der nordrhein-westfälischen Stadt weiter steigt. Nun treiben die Verantwortlichen die Gespräche voran, um das Projekt in die Tat umzusetzen.
Bei einem Treffen mit Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Innenministerium des Landes, skizzierten Helmenstein und Hefner ihre Vision. Im Mittelpunkt standen dabei die Umnutzung von Standorten wie der ehemaligen Fachhochschule, Polizeigebäuden und dem Amtsgericht. Diese Flächen könnten bald neuen Wohnraum bieten – eine Entlastung für den angespannten lokalen Markt.
Parallel nehmen der Bürgermeister und sein Stellvertreter an der EXPO REAL in München teil, Europas größter Immobilienmesse. Dort wollen sie Kontakte zu Branchenvertretern knüpfen und Partnerschaften für künftige Projekte vertiefen. In Kürze sind weitere Gespräche geplant, um konkrete Schritte zu besiegeln.
Die Initiative reagiert auf den wachsenden Wohnraumbedarf in Gummersbach, der durch das Bevölkerungswachstum angetrieben wird. Gelingt die Umwidmung der landeseigenen Liegenschaften, könnte dies den Druck auf den lokalen Wohnungsmarkt verringern. Die Verantwortlichen werden die Verhandlungen fortsetzen, um das Vorhaben voranzubringen.






