03 May 2026, 08:25

Großostheim setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – doch warum jetzt?

Wildschwein im Dreck neben einem Zaun mit Gras, Pflanzen, Holzstämmen und einer Wand im Hintergrund, mit Text unten.

Großostheim setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – doch warum jetzt?

Landkreis Großostheim verstärkt Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

Der Landkreis Großostheim unternimmt verstärkte Anstrengungen, um einen Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Bayern zu verhindern. Die Behörden haben eine Reihe präventiver Maßnahmen angekündigt, darunter Drohneneinsätze und Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung. Bisher wurden im Freistaat Bayern keine Fälle der Tierseuche gemeldet.

Vom 6. bis 10. Oktober 2025 wird das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Drohnen einsetzen, um in Großostheim und Umgebung nach verendeten Wildschweinen zu suchen. Diese Aktion folgt auf regelmäßige Präventivsuchen entlang der Grenze zu Hessen, wo bereits Drohnen und Spürhundeteams nach Fallwild gesucht haben. Ziel ist es, einen möglichen Eintrag des Virus frühzeitig zu erkennen.

Ortliche Schweinehalter wurden wiederholt über die Risiken der Afrikanischen Schweinepest informiert. Zudem wies der Landkreis die Bevölkerung darauf hin, keine Speisereste von Fleisch- oder Wurstwaren in der Natur liegen zu lassen, da diese die Krankheit verbreiten können. Meldestrukturen, Schutzkleidung und Bergungsanhänger stehen für den Fall eines Ausbruchs bereit, um schnell reagieren zu können.

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Bürger, die ein verendetes Schwein entdecken, werden aufgefordert, sich umgehend an die untere Jagdbehörde oder das veterinäramtliche Fachpersonal zu wenden. Die Verantwortlichen betonen, dass es sich bei den Maßnahmen um reine Vorsorge handle und aktuell kein Grund zur Beunruhigung bestehe.

Der Landkreis setzt seit Langem auf Prävention und ist bereit, bei Bedarf strengere Kontrollen durchzusetzen. Da in Bayern bisher keine bestätigten Fälle aufgetreten sind, dienen die anstehenden Drohnensuchflüge der Aufrechterhaltung der Früherkennung. Die Mithilfe der Bevölkerung bleibt entscheidend, um die Region frei von der Afrikanischen Schweinepest zu halten.

Quelle