Großalarm in Lauf: Mann flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Hochzeit
Claudius StadelmannGroßalarm in Lauf: Mann flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Hochzeit
Ein 23-jähriger Mann löste in Lauf an der Pegnitz eine großangelegte Polizeiaktion aus, nachdem er mit einem Kleinkind aus dem Standesamt geflohen war. Der Vorfall begann während einer gescheiterten Trauungszeremonie, bei der rechtliche Probleme die Eheschließung verhinderten. Die Behörden bestätigten später, dass das Kind unverletzt aufgefunden wurde, der Mann jedoch weiterhin vermisst bleibt.
Der Mann war gemeinsam mit seiner Verlobten und deren kleinem Kind zum Standesamt gekommen, um zu heiraten. Aufgrund ungelöster aufenthaltsrechtlicher Komplikationen konnte die Zeremonie jedoch nicht stattfinden. Verärgert nahm er das Kleinkind aus dem Wartebereich und verließ ohne Erlaubnis das Gebäude.
Die Polizei reagierte umgehend und setzte mehrere Streifenwagen sowie einen Hubschrauber der bayerischen Bereitschaftspolizei ein, um nach dem Duo zu suchen. Die Maßnahmen wurden intensiviert, als Beamte das Gebiet durchkämmten – doch das Kind wurde bald sicher bei einem Angehörigen gefunden. Trotz der schnellen Bergung des Kleinkinds bleibt der Aufenthaltsort des Mannes unbekannt.
Die Kriminalpolizei in Schwabach hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Die Behörden betonten, dass keine akute Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe, doch die Suche nach dem 23-Jährigen geht weiter.
Das Kleinkind wurde unverletzt zurückgebracht, und der Polizeieinsatz wurde inzwischen zurückgefahren. Die Ermittler rekonstruieren nun die Ereignisse, die zum Verschwinden des Mannes führten. Der Fall bleibt offen, während die Behörden nach seinem Verbleib fahnden.






