27 April 2026, 04:18

Gesundheitsministerin Warken diskutiert Apothekenreformen in Münsingen

Alte Postkarte mit einer Briefmarke, die "Lichtenwald, Deutschland - Brief nach Deutschland" lautet, mit handgeschriebener Text und zwei zusätzlichen Briefmarken in der oberen rechten Ecke.

Gesundheitsministerin Warken diskutiert Apothekenreformen in Münsingen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besuchte vergangenen Freitag die Bahnhof-Apotheke in Münsingen, Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt des Termins standen Gespräche über zentrale Herausforderungen lokaler Apotheken – von Gebührenregelungen bis hin zum Wettbewerb durch Versandapotheken.

Während des Besuchs bestätigte Warken, dass die geplante Erhöhung der Festzuschläge für Apotheken wie vorgesehen umgesetzt werde. Zum Thema Versandhandel räumte sie zwar dessen wachsende Bedeutung ein, forderte jedoch strengere Kontrollen.

Dr. Melanie Gaub, Inhaberin der Apotheke, bezeichnete das Treffen als "sehr angenehm" und lobte Warkens Verständnis für die Branchenprobleme. Gaub setzte sich dafür ein, dass Apotheken künftig mehr gesundheitliche Aufgaben übernehmen – etwa Impfungen –, um überlastete Arztpraxen zu entlasten.

Warken erkannte zwar den Nutzen eines erweiterten Apothekenangebots an, verwies aber auf regulatorische Hürden. Gleichzeitig bekräftigte sie ihr Vorhaben, Bürokratie abzubauen. Zugleich gestand sie ein, dass die Berufskammern flexibleren Öffnungszeiten weiterhin skeptisch gegenüberstünden.

Auf Nachfrage zu Details des Besuchs lehnte die Ministerin später eine weitere Stellungnahme ab.

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Das Treffen unterstrich die laufenden Reformbemühungen im Apothekenwesen, von Gebührenanpassungen bis zur Ausweitung der Dienstleistungen. Warkens Besuch machte sowohl die Chancen als auch die Grenzen deutlich, mit denen der Sektor unter den aktuellen Vorschriften konfrontiert ist.

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