07 April 2026, 18:26

GEMA gegen OpenAI: Gericht neigt zu 600.000-Euro-Strafe für Songtext-Nutzung

Zwei Personen in einer hitzigen Diskussion, eine mit erhobenem Arm und die andere in einer defensiven Haltung, unter dem Titel "Der Kampf um das Urheberrecht" mit einem tiefblauen sternenklaren Hintergrund.

GEMA gegen OpenAI: Gericht neigt zu 600.000-Euro-Strafe für Songtext-Nutzung

Ein deutsches Gericht hat im Rechtsstreit zwischen der Musikverwertungsgesellschaft GEMA und OpenAI eine unterstützende Haltung signalisiert. Im Mittelpunkt des Konflikts steht die unberechtigte Nutzung von Songtexten aus neun bekannten Liedern, darunter Helene Fischers Hit "Atemlos". Umstritten ist eine Schadensersatzforderung in Höhe von 600.000 Euro.

Der Fall betrifft ausschließlich die Texte – nicht die Melodien – der betreffenden Songs. Die GEMA wirft OpenAI vor, die Lyrics ohne Genehmigung für die KI-Trainingsdaten genutzt zu haben. Die vorsitzende Richterin Elke Schwager deutete während der Verhandlung an, dass sie in den zentralen Rechtsfragen weitgehend die Position der GEMA teile.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Falls das Gericht zugunsten der GEMA entscheidet, müsste OpenAI möglicherweise 600.000 Euro zahlen. Das Urteil könnte zudem richtungsweisend dafür werden, wie KI-Unternehmen künftig mit urheberrechtlich geschützten Songtexten umgehen. Ein endgültiges Urteil wird in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle