21 June 2026, 02:17

Fünf Millionen Euro verloren: Rechenfehler bei Beamtenzulagen im Ausland

Bundesregierung zahlte überhöhte Auslandszulagen

Fünf Millionen Euro verloren: Rechenfehler bei Beamtenzulagen im Ausland

Die deutsche Regierung hat Auslandszulagen für Beamte im Ausland zu hoch ausgezahlt. Ein Rechenfehler führte zu dem Problem, das einen finanziellen Verlust von etwa fünf Millionen Euro verursachte. Betroffen waren Zahlungen an zahlreiche Auslandsvertretungen.

Der Fehler entstand, weil bei den Berechnungen alle Werte als positive Zahlen eingetragen wurden. Dadurch wurden die Zonenstufen künstlich erhöht, die für die Festlegung der Zulagenhöhe maßgeblich sind. Die Zonenstufen werden von einem privaten Unternehmen nach einer mit dem Auswärtigen Amt abgestimmten Methodik festgelegt. Dabei fließen Preisdifferenzen sowie nicht messbare Lebensbedingungen zwischen Berlin und den Einsatzorten im Ausland ein.

In der Folge erhielten rund ein Drittel der 220 Auslandsvertretungen – insgesamt 71 Standorte – höhere Zahlungen als vorgesehen. Das Auswärtige Amt hat den Fehler inzwischen bei den diesjährigen Anpassungen korrigiert. Nun prüfen Beamte, ob Schadensersatzansprüche gegen das für die Fehlberechnung verantwortliche Unternehmen geltend gemacht werden können.

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Nach der Berichtigung wurden die Überzahlungen gestoppt. Das Auswärtige Amt untersucht weiterhin, ob eine Rückforderung der verlorenen Mittel möglich ist. Der Vorfall unterstreicht, wie entscheidend präzise Dateneingaben bei der Berechnung von Zulagen sind.

Quelle