Fendt investiert 7 Millionen Euro in neues Hochregallager für Vario-Getriebe
Katarina OrtmannFendt investiert 7 Millionen Euro in neues Hochregallager für Vario-Getriebe
Fendt feiert 30 Jahre Vario-Getriebe mit großem Ausbau am Stammsitz Marktoberdorf
Der Landmaschinenhersteller Fendt hat das 30-jährige Jubiläum seines Vario-Getriebes mit einer bedeutenden Erweiterung am Hauptsitz in Marktoberdorf begangen. Das Unternehmen hat kürzlich ein neues Hochregallager fertiggestellt – Teil einer Investition in Höhe von 7 Millionen Euro zur Modernisierung der Produktion. Die Aufrüstung sichert die langfristige Zukunft des Standorts, an dem seit 1995 jedes Fendt-Vario-Getriebe gefertigt wird.
Das neue Lager ist 26 Meter hoch, 32 Meter lang und 10 Meter breit. Die Bauzeit betrug lediglich 15 Monate. Es ist direkt mit dem Vario-Getriebewerk durch einen unterirdischen Förderbandtunnel verbunden, der Bauteile mithilfe eines Barcodesystems automatisch transportiert.
Das System verkürzt Transportwege und ermöglicht eine flexiblere Schichtplanung. Im Inneren bietet das Lager Platz für über 1.600 Paletten, von denen jede bis zu 1.000 Kilogramm tragen kann. Diese Effizienzsteigerung geht einher mit zusätzlichen Investitionen von über 100 Millionen Euro am Standort Marktoberdorf.
Das vor drei Jahrzehnten eingeführte Vario-Getriebe ist heute in jedem Fendt-Traktor weltweit verbaut – von der vollelektrischen e100 Vario bis hin zum 673-PS-starken 1167 Vario MT. Die Traktoren kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, darunter Ackerbau, Gewächshausarbeit und nichtlandwirtschaftliche Aufgaben.
Mit dem neuen Lager und dem Fördersystem will Fendt die Produktion auch in den kommenden Jahren optimieren. Die Modernisierungen unterstreichen das anhaltende Engagement des Unternehmens für Innovation am bayerischen Stammsitz. Sämtliche Vario-Getriebe – von den Sonnenrädern bis zu den kompletten Einheiten – werden nach wie vor ausschließlich in Marktoberdorf gefertigt.






