17 June 2026, 18:23

"Einspeisesteckdose" bringt Solarpark in Balzhausen ans Netz – wie das neue Modell Verzögerungen überwindet

pv magazine Podcast: LEW, wie bekommt man eine Netzanschluss schneller?

"Einspeisesteckdose" bringt Solarpark in Balzhausen ans Netz – wie das neue Modell Verzögerungen überwindet

Neuer Ansatz bei Netzanbindungen beschleunigt Erneuerbare-Projekte in Deutschland

Das Pilotkonzept der „Einspeisesteckdose“ hat Entwicklern von Erneuerbare-Energien-Projekten schneller Klarheit über Machbarkeit und Kosten verschafft. Die Methode hat sich bereits bewährt, um bisherige Verzögerungen durch Netzkapazitätsengpässe zu überwinden.

Das Photovoltaik-Projekt von Vensol in Balzhausen war aufgrund begrenzter Netzanschlusskapazitäten ins Stocken geraten. Über das „Einspeisesteckdose“-Pilotprogramm sicherte sich das Unternehmen jedoch einen Anschluss-Slot. Dadurch konnte der Solarpark realisiert werden – die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Inbetriebnahme steht noch aus.

Die Netzbetreiber LEW Verteilnetz und Bayernwerk hatten zwei Umspannwerke ausgebaut, um zusätzliche Anschlusskapazitäten zu schaffen. Entwickler wie Vensol wurden aufgefordert, sich um die neuen Slots zu bewerben. Das Modell verbesserte die Kommunikation zwischen Vensol und LEW und bot klare Informationen zu Anschlusspunkten und Vertragsbedingungen.

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Durch den Ansatz sanken die Gesamtkosten der beteiligten Projekte. Eine flächendeckende Einführung würde jedoch Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Kostenverteilungsregeln erfordern.

Das „Einspeisesteckdose“-Konzept hat gezeigt, dass es Erneuerbare-Energien-Projekte beschleunigen kann. Der Balzhausener Solarpark von Vensol ist nun betriebsbereit und wartet auf die endgültige Inbetriebnahme. Das Modell ließe sich auch anderswo umsetzen – vorausgesetzt, die regulatorischen Hürden werden abgebaut.

Quelle