30 June 2026, 10:15

Depot meldet erneut Insolvenz an – 66 Filialen schließen für immer

Aus 'Depot' in Wiesbaden: Deko-Kette schließt 66 Geschäfte

Depot meldet erneut Insolvenz an – 66 Filialen schließen für immer

Einrichtungsdiscounter Depot meldet erneut Insolvenz an

Der Möbel- und Wohnaccessoires-Händler Depot hat zum zweiten Mal Insolvenz beantragt. Das Unternehmen, das einst hunderte Filialen im ganzen Land betrieb, steht nun vor einem weiteren schweren Rückschlag. Der jüngste Rettungsversuch unter dem Namen „Depot 2.0“ ist endgültig gescheitert.

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Erstmals war Depot 2024 in die Pleite gerutscht. Damals führten die Insolvenz zur Schließung von 250 Filialen und zum Verlust von 2.000 Arbeitsplätzen. Der Händler versuchte sich mit einer neuen Strategie zu reaktivieren: niedrigere Preise und ein modernisiertes Einkaufserlebnis unter der Marke „Depot 2.0“.

Doch auch dieser Versuch ist nun gescheitert. Das Unternehmen wird alle verbleibenden 66 Filialen schließen, darunter Standorte in der Wiesbadener Marktstraße und im Einkaufszentrum Main-Taunus-Zentrum. Rund 330 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Job.

Branchenexperten nennen mehrere Gründe für das Scheitern: Steigende Importzölle haben die Kosten in die Höhe getrieben, während der Konkurrenzdruck durch Online-Händler immer größer wurde. Zudem dämpfte die schwache Konsumlaune die Nachfrage nach Wohnaccessoires.

Mit der Schließung der 66 Filialen verlieren 330 Beschäftigte ihre Stelle. Die zweite Insolvenz markiert das endgültige Aus für Depots letzten Versuch, sich am Markt zu halten. Die Probleme des Unternehmens spiegeln die größeren Herausforderungen im Einzelhandel wider – von steigenden Kosten bis hin zu veränderten Kaufgewohnheiten.

Quelle