Dambach in Fürth: Wasserrohr-Sanierung bringt monatelange Verkehrschaos mit sich
Katarina OrtmannDambach in Fürth: Wasserrohr-Sanierung bringt monatelange Verkehrschaos mit sich
Fürther Stadtteil Dambach steht vor weiteren Einschränkungen: Modernisierung der Wasserleitungen geht nach Winterpause weiter
Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Wasserrohre im Fürther Stadtteil Dambach werden nach der winterlichen Unterbrechung fortgesetzt – mit weiteren Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. Die aktuelle Bauphase, Teil eines seit 2010 laufenden Modernisierungsprojekts, soll nun bis Ende 2026 andauern. Ab dem 23. März 2023 kommt es zu Einschränkungen im lokalen Verkehr und bei der Straßenanbindung.
Die jetzige Bauetappe begann im September 2024 und dauert bereits rund 18 Monate an. Frühere Projekte in der Gegend umfassten unter anderem den Austausch einer Leitung über zwölf Monate im Jahr 2012 sowie eine achtmonatige Sanierung der Kanalisation 2018. Diesmal wird die Zirndorfer Straße zwischen Bernhard-von-Weimar-Straße und Hasenstraße vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt, wobei Anwohner ihre Grundstücke weiterhin erreichen können.
Auch der Öffentliche Nahverkehr ist betroffen: Die Buslinie 178 wird über Fuchsstraße, Kaiserstraße und Schwabacher Straße umgeleitet und fällt an mehreren Haltestellen bis voraussichtlich Ende 2026 aus. Der Nachtbus N18 folgt einer ähnlichen Umleitung und fädelt erst wieder auf die Fronmüllerstraße ein. Als Ersatz wurde eine temporäre Haltestelle in der Fuchsstraße in Höhe der Hausnummern 41 und 44 eingerichtet. Die Haltestelle Neumannstraße bleibt während der gesamten Bauzeit für beide Linien in Betrieb.
Das Projekt, das bis Ende 2026 abgeschlossen werden soll, bringt langfristig eine verbesserte Wasserversorgung für den Stadtteil. Bis dahin müssen sich Anwohner und Pendler jedoch auf anhaltende Verkehrsbehinderungen und Umleitungen einstellen. Betroffene werden aufgefordert, ihre Wegeplanung entsprechend anzupassen.






