BMW übergibt 1.100-PS-Monster: Der M2-Drift-Prototyp für Profi Elias Hountondji
Claudius StadelmannBMW übergibt 1.100-PS-Monster: Der M2-Drift-Prototyp für Profi Elias Hountondji
BMW übergibt radikales M2-Drift-Wettbewerbs-Prototyp an Profi-Drifter Elias Hountondji
BMW hat sein revolutionäres M2 Drift Competition-Einzelstück an den professionellen Drifter Elias Hountondji übergeben. Das rein für den Motorsport konstruierte Fahrzeug hat mit dem Serienmodell M2 Coupé kaum noch Gemeinsamkeiten. Bei seinem Debüt präsentierte Hountondji das Auto mit einer spektakulären Vorführung in BMWs Münchner Werk – vor den Augen einer begeisterten Zuschauermenge.
Die Übergabe fand im BMW-Werk München statt, wo Hountondji das Fahrzeug sofort auf Herz und Nieren prüfte. Zwischen unfertigen Karosserien und Produktionsanlagen demonstrierte er präzise Drifts, enge Donuts und eine perfekt ausgeführte S-Kurven-Passage. Ein Höhepunkt: der sogenannte "Wall-Tap-Drift", bei dem er die Heckstoßstange gezielt an eine Barriere streifte, um seine Kontrolle über das Fahrzeug zu unterstreichen.
Das Auto ist ein maßgeschneidertes Unikat und teilt sich kaum Bauteile mit der straßenzugelassenen M2-Version. Der Motor wurde massiv überarbeitet und leistet nun 1.100 PS sowie 1.250 Nm Drehmoment – mehr als das Doppelte der Serienversion mit 480 PS und 550 Nm. Während Hountondji durch die Halle driftete, arbeiteten Werksmitarbeiter weiter an der Montage anderer Fahrzeuge und setzten sogar große Karosserieteile ein, während er seine Runden drehte.
Der M2 Drift Competition wird nun bis zum 5. November 2023 in der BMW Welt in München ausgestellt. Anschließend wird Hountondji das Fahrzeug für das Red Bull Driftbrothers-Team einsetzen, mit dem ersten Wettkampfeinsatz bei der Drift Masters Series 2026.
Die öffentliche Premiere des Prototyps markiert den Beginn eines neuen Kapitels für BMW im Motorsport. Hountondjis Vorführung im Werk unterstrich die schiere Kraft und Agilität des Fahrzeugs und weckte hohe Erwartungen an seine Zukunft im internationalen Driftsport. Noch einen Monat lang bleibt der Wagen in München zu sehen, bevor die Vorbereitungen für den Wettkampfeinsatz beginnen.






