BMW verkauft erstmals seit eineinhalb Jahren mehr Autos - BMW kehrt mit 8,8 Prozent Wachstum in die Erfolgsspur zurück
BMW meldet erstmals seit über einem Jahr wieder ein Umsatzplus. Im dritten Quartal 2025 lieferte der Konzern 588.300 Fahrzeuge aus – ein Anstieg von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit endet eine Serie von fünf Quartalen mit rückläufigen Absatzzahlen.
Der deutsche Automobilhersteller verzeichnete besonders starke regionale Zuwächse in seinen wichtigsten Märkten. In den USA stiegen die Verkäufe um 24 Prozent auf 104.200 Fahrzeuge, trotz anhaltender Handelszölle. In Deutschland folgte ein Plus von 12 Prozent auf 69.900 Einheiten, während die Gesamtverkäufe in Europa um 9 Prozent auf 239.600 Fahrzeuge kletterten.
Die Kernmarke BMW steigerte ihre Absätze um 5,7 Prozent auf 514.600 Fahrzeuge. Mini legte noch deutlicher zu und verzeichnete ein Wachstum von fast einem Drittel auf 72.400 Einheiten. Auch Rolls-Royce verbuchte ein Plus von 13 Prozent und verkaufte 1.304 Luxusfahrzeuge.
Doch nicht alle Segmente entwickelten sich gleich positiv. Die Verkäufe von Elektroautos gingen leicht um 0,6 Prozent auf 102.900 Einheiten zurück. In China sanken die Auslieferungen um 0,4 Prozent auf 147.100 Fahrzeuge. Das Unternehmen verwies darauf, dass die Vorjahreszahlen durch Lieferprobleme bei Bremskomponenten des Zulieferers Continental belastet waren, was im dritten Quartal 2024 zu einem deutlichen Einbruch geführt hatte.
Vertriebsvorstand Jochen Goller hob die Zuwächse in Europa und Amerika sowie die Performance der Marke Mini hervor. Dennoch bleibt die aktuelle Quartalszahl von 588.300 Fahrzeugen unter den 621.700 Einheiten, die im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren erreicht wurden.
Die jüngsten Ergebnisse von BMW zeigen ein gemischtes Bild: Während Modelle mit Verbrennungsmotor und Luxusmarken zulegten, verzeichneten Elektrofahrzeuge und der chinesische Markt leichte Rückgänge. Die Erholung des Konzerns folgt auf eine längere Durststrecke, doch die Absatzzahlen erreichen noch nicht das Niveau vor 2024.






