08 June 2026, 14:18

Black Friday löst Zoll-Chaos aus: Was Online-Shopper jetzt wissen müssen

HZA-LA: Nicht nur für Weihnachten: Wie Ihr Paket durch die ZOLLSTÄTTE kommt

Black Friday löst Zoll-Chaos aus: Was Online-Shopper jetzt wissen müssen

Vorweihnachtlicher Einkaufsboom startet mit Black Friday – Zollregeln für Bestellungen aus Drittländern

Mit dem Black Friday hat der vorweihnachtliche Shopping-Rausch begonnen – und mit ihm ein Anstieg an Online-Bestellungen aus Ländern außerhalb der EU. Viele dieser Sendungen unterliegen Zollkontrollen, wobei Gebühren und Beschränkungen für bestimmte Waren anfallen können. Empfänger sollten die Regeln kennen, um unerwartete Kosten oder Verzögerungen zu vermeiden.

Bei Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten können auf Käufer Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchsteuern zukommen. Bei Waren mit einem Wert über 150 Euro werden alle drei Abgaben fällig. Für Sendungen bis 150 Euro fallen in der Regel nur die Einfuhrumsatzsteuer (19 % oder 7 %, je nach Ware) sowie ggf. Verbrauchsteuern an.

Oft übernehmen Speditionen die Zollabwicklung und fungieren als Bürge für die Abgaben – allerdings berechnen sie dafür eine Servicegebühr. Sind die Zollangaben unvollständig, muss der Empfänger die Freigabe selbst in die Hand nehmen.

Besondere Vorsicht ist bei bestimmten Waren geboten: Lebensmittel, Produkte aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten sowie Plagiate unterliegen strengen Kontrollen oder sind ganz verboten. Fälschungen und unsichere Produkte werden vom Zoll beschlagnahmt und vernichtet. Pakete mit verbotenen Inhalten passieren die Zollabfertigung gar nicht erst.

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Geschenke zwischen Privatpersonen sind bis zu einem Wert von 45 Euro von Zoll und Steuer befreit – diese Regelung gilt jedoch nicht für gewerbliche Sendungen oder höherwertige Waren.

Die Zollabwicklung kann für Käufer aus Drittländern zusätzliche Kosten und Verzögerungen bedeuten. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Empfänger vor der Bestellung Wert und Art der Ware prüfen. Eine vollständige Dokumentation hilft zudem, Lieferungen in der hektischen Weihnachtszeit reibungslos abzuwickeln.

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