30 April 2026, 10:20

BDLI schafft neue Vorstandsposition für Startups in der Luft- und Raumfahrt

Logo des Nationalen Quantenkordinationsbüros mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umrandet von weiß und dem Text "Quantum-Koordination" in weiß um den Rand gegen einen blauen Hintergrund.

BDLI schafft neue Vorstandsposition für Startups in der Luft- und Raumfahrt

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Vorstandsposition eingeführt, um junge Unternehmen der Branche zu fördern. Als "Startup-Beauftragter" soll die Stelle Innovationen vorantreiben und die Zusammenarbeit zwischen etablierten Konzernen und aufstrebenden Firmen stärken. Florian Seibel, Mitgründer und Co-CEO von Quantum Systems, wurde vom BDLI-Präsidium für diese Aufgabe ausgewählt.

Der BDLI vertritt über 260 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 52 Milliarden Euro und etwa 120.000 Beschäftigten. Zudem ist er mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtverband ASD (AeroSpace and Defence Industries Association of Europe) sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vernetzt.

Junge Unternehmen können dem BDLI künftig beitreten, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen: Sie dürfen nicht länger als fünf Jahre am Markt sein, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro erzielen. Die neue Position des Startup-Beauftragten soll ihre Sichtbarkeit erhöhen und innovative Geschäftsmodelle fördern.

BDLI-Präsident Michael Schoellhorn, der zugleich CEO von Airbus Defence and Space ist, betonte die Bedeutung von Startups für die Zukunft der Branche. Er unterstrich, wie wichtig es sei, den technologischen Fortschritt gemeinsam mit diesen jungen Unternehmen zu gestalten. Mit der Initiative will der Verband das langfristige Potenzial des Sektors aufzeigen.

Florian Seibel, der Quantum Systems mitgegründet hat, übernimmt die neue Funktion. Sein Unternehmen ist an neun Standorten in sieben Ländern aktiv. Als Startup-Beauftragter wird er sich dafür einsetzen, die Vernetzung zwischen der Luft- und Raumfahrtbranche und der Startup-Szene zu intensivieren.

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Die neue Vorstandsposition soll jungen Unternehmen den Einstieg in die Luft- und Raumfahrt erleichtern. Mit Seibels Berufung plant der BDLI, Innovationen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern. Der Schritt ist Teil einer breiter angelegten Strategie, Startups stärker in das Wachstum des Sektors einzubinden.

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