31 March 2026, 14:27

Bayerisches Handwerk kämpft mit sinkenden Umsätzen und schwacher Nachfrage im dritten Quartal

Eine detaillierte Karte von Bayern aus dem 15. Jahrhundert mit geographischen Merkmalen, begleitet von Text und Logos.

Die Handwerksindustrie in Bayern schrumpft - Bayerisches Handwerk kämpft mit sinkenden Umsätzen und schwacher Nachfrage im dritten Quartal

Bayerisches Handwerk verzeichnet schwieriges drittes Quartal – Umsätze sinken, Nachfrage schwächelt

Das bayerische Handwerk hat ein herausforderndes drittes Quartal hinter sich: Die Umsätze sind gesunken, und die Nachfrage lässt nach. Zwar blicken die meisten Betriebe weiterhin vorsichtig optimistisch in die Zukunft, doch Branchenvertreter warnen, dass tiefgreifende strukturelle Probleme gelöst werden müssen, um die langfristige Stabilität zu sichern.

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Die Umsätze im bayerischen Handwerk gingen im dritten Quartal real um 1,8 Prozent zurück und beliefen sich auf geschätzte 37,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig melden 31 Prozent der Unternehmen eine sinkende Nachfrage – nur 13 Prozent verzeichnen dagegen einen Anstieg. Trotz dieser Schwierigkeiten bewerten 82 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Lage als gut oder befriedigend, was einer leichten Verbesserung um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Auch die Beschäftigtenzahl im Handwerk ist gesunken: Bis Ende September verringerte sie sich um etwa 1,3 Prozent auf 951.400 Beschäftigte. Allerdings hat sich der Anteil der Unternehmen, die über rückläufige Neuaufträge klagen, im Vergleich zu 2022 um drei Prozentpunkte verringert. Im Durchschnitt reichen die Auftragsbestände der Betriebe für die kommenden 8,7 Wochen – genauso wie im Vorjahr.

Für die nächsten Monate rechnen 79 Prozent der Unternehmen mit einer stabilen oder sogar verbesserten Geschäftslage – ein Anstieg um drei Prozentpunkte im Jahresvergleich. Dennoch warnt Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstags (BHT), dass ohne die Bewältigung struktureller Herausforderungen selbst Sondermittel für Verteidigung und Infrastruktur nicht ausreichen würden. Er fordert dringend Maßnahmen, um private Investitionen anzukurbeln und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Das Handwerk in Bayern bleibt unter Druck: Sinkende Umsätze und Beschäftigtenzahlen unterstreichen die anhaltenden Schwierigkeiten. Zwar hat sich die Stimmung leicht aufgehellt, doch die Branchenführer betonen, dass umfassende Wirtschaftsreformen notwendig sind, um einen weiteren Rückgang zu verhindern.

Quelle