Autofahren in Bayern wird immer teurer – diese Kosten explodieren seit 2015
Klaas BarthWie viel teurer das Autofahren seit 2015 geworden ist - Autofahren in Bayern wird immer teurer – diese Kosten explodieren seit 2015
Autofahren in Bayern ist in den letzten neun Jahren deutlich teurer geworden
Von Sprit über Versicherungen bis hin zu Fahrstunden und Fahrzeugpreisen – die Kosten für Autofahrer sind weit stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Die aktuellen Zahlen zeigen deutliche Preisanstiege in fast allen Bereichen des Autobesitzes.
Die Zahl der zugelassenen Pkw in Bayern erreichte Anfang 2024 rund 8,4 Millionen – eine Zunahme von etwa einer Million seit 2015. Doch das Halten und Fahren eines Autos belastet die Haushaltskassen heute deutlich stärker. Allein die Anschaffungspreise für Fahrzeuge stiegen im gleichen Zeitraum um 35,5 Prozent.
Die Versicherungsprämien legten um 43,5 Prozent zu, während Dieselkraftstoff 41,2 Prozent teurer wurde. Besonders stark stiegen die Ausgaben für Wartung und Reparaturen – um 53,3 Prozent –, was die finanzielle Belastung weiter verschärft.
Noch stärker betroffen sind Fahrschüler: Die Gebühren für Theorieunterricht explodierten seit 2015 um 80,7 Prozent, die Kosten für Praxisstunden stiegen um 71,5 Prozent. Selbst die Bearbeitungsgebühr für den Führerscheinantrag erhöhte sich um 24 Prozent. Diese Steigerungen liegen deutlich über dem allgemeinen Preisanstieg von 27,4 Prozent im selben Zeitraum.
Für das Jahr 2024 liegen noch keine klaren Daten zu Neuzulassungen vor; ein direkter Vergleich mit den bayerischen Zahlen von 2015 ist daher derzeit nicht möglich.
Die Entwicklung ist eindeutig: Autofahren in Bayern ist heute deutlich kostspieliger als noch 2015. Ob Sprit, Fahrstunden, Versicherungen oder Reparaturen – sowohl Fahranfänger als auch erfahrene Autofahrer müssen tief in die Tasche greifen. Die Schere zwischen der allgemeinen Teuerung und den spezifischen Kosten für Mobilität geht weiter auseinander.






