Alex Bex: Wie ein Berliner Fotograf mit "Erinnerungen an Staub" die Welt begeistert
Claudius StadelmannAlex Bex: Wie ein Berliner Fotograf mit "Erinnerungen an Staub" die Welt begeistert
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat sich mit seinen langfristigen Dokumentarprojekten einen Namen gemacht. Sein Werk "Erinnerungen an Staub" belegte kürzlich den dritten Platz beim Sony World Photography Awards in der Kategorie Professionals. Der halb-französische, halb-amerikanische Künstler gibt nun Einblicke in seine achtjährige Karriere als Fotograf.
Bex entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie durch seinen Vater. Bevor er sich der Kunst- und Dokumentarfotografie widmete, arbeitete er in der Musikbranche und fertigte Pressefotos für Künstler an. Seine aktuellen Projekte setzen sich mit Männlichkeit und ihrer sich wandelnden Rolle in der modernen Gesellschaft auseinander – inspiriert von klassischen Westernfilmen.
"Erinnerungen an Staub" entstand ausschließlich mit einer Nikon-Filmkamera. Ein herausragendes Bild – das Porträt eines rothaarigen Jungen – avancierte zum Schlüsselmotiv der Kampagne der Sony World Photography Awards 2025. Der Erfolg des Projekts ist das Ergebnis jahrelanger Hingabe; mittlerweile gibt Bex sein Wissen an aufstrebende Dokumentarfotografen weiter.
Seine Arbeiten wurden zudem im Magazin "Digital Camera World" veröffentlicht. Der Sony-Preis markiert einen weiteren Meilenstein in einer Karriere, die persönliches Storytelling mit eindrucksvollen Bildwelten verbindet.
Der Gewinn der Sony World Photography Awards unterstreicht Bex' Fähigkeit, menschliche Geschichten auf Film einzufangen. Mit seinen Ratschlägen und seinem wachsenden Portfolio prägt er weiterhin die Debatte um die Dokumentarfotografie. Thematik und Technik des Projekts spiegeln sowohl seine künstlerische Vision als auch sein handwerkliches Können wider.






