25 April 2026, 02:20

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei männlichen Personen auf einem Sofa.

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Ilse Aigner, die amtierende Präsidentin des Bayerischen Landtags, wird als mögliche Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten gehandelt. Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) lehnt ihre potenzielle Kandidatur jedoch entschieden ab.

Die Partei wirft ihr vor, es fehle ihr an der für das Amt erforderlichen Neutralität, und argumentiert, ihr politischer Hintergrund mache sie für die Position ungeeignet. Aigners Name ist als mögliche Bundespräsidentin ins Spiel gekommen – ein Amt, das zwar weitgehend repräsentativ ist, aber großen symbolischen Einfluss besitzt. Traditionell erfordert die Rolle breite überparteiliche Anerkennung, da sie die nationale Einheit über den Parteienstreit stellen soll.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kritisierte Aigners Bilanz und betonte, der Bundespräsident solle eine Integrationsfigur sein und kein Parteipolitiker. Weidel warf Aigner vor, während ihrer Zeit in Bayern die Interessen ihrer eigenen Partei über die der Opposition gestellt zu haben.

Die AfD lehnt Aigner als tragbare Kandidatin vollständig ab. Nach Ansicht der Partei disqualifiziert ihr parteiisches Auftreten sie für ein Amt, das verbinden statt spalten soll.

Die Debatte um Aigners Eignung zeigt die Spannungen um die erwartete Neutralität des Bundespräsidentenamts. Sollte sie nominiert werden, stünde sie vor klarer Opposition seitens der AfD. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob ihre politische Vergangenheit zu einem zentralen Thema im Auswahlverfahren wird.

Quelle