07 April 2026, 00:22

Zugspitz-Kreuz fliegt per Helikopter zur dringenden Restaurierung ab

Plakat für die Zug Berg-u-Strassenbahn in der Schweiz, das eine Landschaft mit Bäumen, Gebäuden und Bergen zeigt.

Zugspitz-Kreuz fliegt per Helikopter zur dringenden Restaurierung ab

Das markante Gipfelkreuz der Zugspitze wurde für dringende Restaurierungsarbeiten ausgeflogen

Das ikonische Gipfelkreuz auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, ist per Helikopter abtransportiert worden, um es dringend zu restaurieren. Die 4,88 Meter hohe Konstruktion, die mit Hunderten von Aufklebern bedeckt ist, wird nun gereinigt und neu vergoldet. Die Behörden warnen, dass die Klebeetiketten ernsthafte Sicherheitsrisiken für Bergsteiger und Besucher darstellen.

Das auf 2.962 Metern Höhe stehende Kreuz wurde bei herausfordernden Windverhältnissen vorsichtig demontiert. Mit einem Gewicht von 300 Kilogramm erforderte der Transport präzises Vorgehen.

Die Metallbauerin Andrea Würzinger, deren Familie seit Jahrzehnten für die Instandhaltung der Zugspitz-Kreuze verantwortlich ist, leitet die Restaurierung. Ihr Vater hatte das Kreuz einst gebaut, und nun wird sie drei Schichten von Aufklebern entfernen, bevor die Oberfläche abgeschliffen und neu aufbereitet wird. Anschließend folgt das Auftragen von frischem Lack und Blattgold – bereits 500 hauchdünne Goldblätter wurden für rund 1.500 Euro bestellt.

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Die Bayerische Zugspitzbahn schätzt die Gesamtkosten der Restaurierung auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Wie die Sprecherin Laura Schaper erläutert, beschädigen die Aufkleber nicht nur das Kreuz, sondern stellen auch eine Gefahr für Besucher in Gipfelnähe dar. Das Problem habe sich in den letzten Jahren deutlich verschärft, was die dringenden Arbeiten notwendig mache.

Nach der Restaurierung wird das Kreuz an seinen angestammten Platz auf der Zugspitze zurückkehren. Die Entfernung der Aufkleber und die erneute Vergoldung sollen sowohl sein Erscheinungsbild als auch die Sicherheit bewahren. Das Projekt unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Wahrzeichen vor Vandalismus und natürlichem Verfall zu schützen.

Quelle