Zoll findet 17.000 Euro unversteuertes Bargeld an deutsch-österreichischer Grenze
Franka KallertZoll findet 17.000 Euro unversteuertes Bargeld an deutsch-österreichischer Grenze
Zollbeamte am Grenzübergang Salzburg–Freilassing entdeckten 17.000 Euro undeclariertes Bargeld.
Der Vorfall begann, als die Verkehrsüberwachungseinheit Traunstein das Fahrzeug an der österreichisch-deutschen Grenze anhielt. Die Beamten fanden 10.000 Euro, die unter der Fußmatte versteckt waren. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden weitere 7.000 Euro sichergestellt, die der Fahrer bei sich trug.
Das Zollamt Rosenheim hat inzwischen ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Behörden behielten 8.500 Euro aus dem beschlagnahmten Betrag ein, um die zu erwartende Strafe zu decken. Nach deutschem Recht kann die Nichtdeklaration von Bargeld oder Zahlungsmitteln ab 10.000 Euro oder mehr zu Geldstrafen von bis zu einer Million Euro führen.
Marion Dirscherl, Sprecherin des Zollamts Rosenheim, erinnerte Reisende an ihre Pflichten: Wer aus einem EU-Land nach Deutschland ein- oder ausreist, muss mündlich Art und Wert aller mitgeführten Bargeldbeträge oder gleichwertigen Zahlungsmittel angeben – unabhängig von der Höhe der Summe.
Dieser Fall reiht sich in eine weitere aktuelle Entdeckung derselben Einheit ein. Erst kürzlich hatten Beamte bei einem österreichischen Zugreisenden, der nach Deutschland einreiste, über 18.000 Euro Bargeld gefunden. Der Betroffene führte zudem eine geladene Schusswaffe mit sich.
Dem Fahrer drohen nun mögliche Strafen wegen unterlassener Bargelddeklaration. Die Zollbehörden haben einen Teil des Geldes einbehalten, um die Strafe zu verrechnen. Reisende werden erneut aufgefordert, die Meldebestimmungen einzuhalten, um ähnliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.






